Mittwoch, 25. Dezember 2019

Stille Wasser

Bild: ARD Degeto / Nicolas Maack


Donna Leon – Stille Wasser


Nach einem "Warnschuss" seines Körpers muss Brunetti kürzertreten. Im Krankenurlaub auf der Laguneninsel San Erasmo lernt er den Bienenzüchter Davide Casati kennen, mit dem er beim Rudern schnell eine ungewöhnliche Vertrautheit aufbaut.

Erstaunt stellt der Commissario fest, dass sein neuer Bekannter schon früher mit seinem Vater in einem Boot saß. Als Brunetti nach einem Sturm die Leiche von Casati findet, fühlt er sich dem Toten und dessen Tochter Federica verpflichtet, der Sache auf den Grund zu gehen.

Der Commissario will ein Verbrechen nicht ausschließen, denn Casati hatte einen erbitterten Streit mit dem benachbarten Gemüsebauern Zanirato, dessen Pestizide angeblich seine Bienen vergifteten. Bei Zaniratos Sohn, der bei der Küstenwache arbeitet, und seinem Vorgesetzten Capitano Dantone stoßen die Ermittlungen des krankgeschriebenen Dogenstadt-Commissarios auf wenig Gegenliebe. Auch die Umweltschützerin Patrizia Minati, die Bodenproben von Casati untersuchen ließ, hält Informationen zurück.

Eine andere Spur führt in die Vergangenheit und zu dem vertuschten Umweltskandal eines Großunternehmens und dessen Anwalt. Als die Ermittlungen ins Stocken geraten, nimmt der Commissario keine Rücksicht mehr auf seine Gesundheit: Er lässt sich diensttauglich schreiben, um den rätselhaften Fall endlich wie gewohnt mit vollem Einsatz lösen zu können.


Spielfilm Deutschland 2019
Musik: Stefan Schulzki - André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Stefan Holtz -     Florian Iwersen
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller:
Guido Brunetti     Uwe Kockisch
Paola Brunetti     Julia Jäger
Sergente Vianello     Karl Fischer
Signorina Elettra     Annett Renneberg
Alvise     Dietmar Mössmer
Federica Casati     Marie Leuenberger
Davide Casati     Hermann Beyer
Patrizia Minati     Suzanne von Borsody
Capitano Andrea Dantone     Kai Schumann
Graziano Barbieri     Roman Knizka
Leonardo Pozzi     Gerhard Garbers
Chiara Brunetti     Laura-Charlotte Syniawa
Raffi Brunetti     Patrick Diemling
Gianluigi Zanirato     Anton Spieker
Alfredo Zanirato     Paul Faßnacht
Zeno Bianchi     Volkmar Kleinert
Mauro     Daniel Rodic
Dottoressa Sammartini     Sandra Nedeleff
Pietro Casati     Alvise Bongiorni
Bruno Sorrentino     Guido Spinello
Dr. Aurino     Ueli Jäggi
Polizeiboot-Fahrer     Nico Benetti

Deutsche Erstaustrahlung: 25.12.2019 - ARD - 20:15
Text: ARD

Montag, 15. April 2019

Ewige Jugend

Bild: ARD Degeto / Nicolas Maack

Donna Leon – Ewige Jugend


Brunetti ist ein Könner darin, Wünsche von Venedigs Granden aus seiner Arbeit rauszuhalten. Der ehrwürdigen Contessa Lando-Continui kann sich jedoch selbst der Commissario nicht entziehen. Die 80-Jährige bittet ihn, eine lange zurückliegende Familientragödie aufzuklären: Sie möchte wissen, wie es zum Sturz ihrer Nichte von einer Brücke kam, bei dem die damals 15-Jährige fast ertrunken wäre.

Durch die irreversible Hirnschädigung verharrt Manuela, heute 30 Jahre alt, auf dem geistigen Stand eines 6-jährigen (Klein-) Kindes – und so wird es für immer bleiben! Als zeitgleich der damalige Lebensretter ermordet wird, bekommt der abgeschlossene Fall eine ungeahnte Aktualität. Nun möchte der Commissario herausfinden, was die ehrenwerte Familie vertuscht hat und warum Manuelas Vater in Fernost ein neues Leben anfangen musste.

Ihn hat die mächtige Contessa nach all den Jahren des Schweigens ebenfalls einbestellt – ohne allerdings zu entblättern, um was es eigentlich geht. Auch der Commissario stößt bei der strengen Patriarchin auf Granit. Eine undurchsichtige Rolle spielt ihr enger Vertrauter Sandro Vittori-Ricciardi ebenso wie Stefano Dalla Lana, der beste Freund des Ermordeten. Brunetti setzt sein Team auf die beiden Fälle an, bei denen er eine direkte Verbindung vermutet. In einem gewagten Szenario will er dem Filz aus Interessen und Intrigen die Wahrheit entwirren.


Spielfilm Deutschland 2019
Musik:     Stefan Schulzki - André Rieu
Kamera:     Dragan Rogulj
Buch:     Jens-Frederik Otto
Regie:     Sigi Rothemund

Darsteller:
Guido Brunetti     Uwe Kockisch
Paola Brunetti     Julia Jäger
Vice-Questore Patta     Michael Degen
Sergente Vianello     Karl Fischer
Alvise     Dietmar Mössmer
Signorina Elettra     Annett Renneberg
Manuela     Nadja Bobyleva
Sandro Vittori-Ricciardi     Max von Thun
Contessa Lando-Continui     Hildegard Schmahl
Teo Lando-Continui     Andreas Pietschmann
Barbara Magello-Ronchi     Nina Kronjäger
Chiara Brunetti     Laura-Charlotte Syniawa
Raffi Brunetti     Patrick Diemling
Stefano Dalla Lana     Stephan Bissmeier
Signora Degli Specchi     Karin Giegerich
Wirt Ruggiero     Jörg Seyer
Pietro Cavanis     Giovanni Tomassetti
Dr. Aurino     Ueli Jäggi
Polizeiboot-Fahrer     Nico Benetti

Deutsche Erstausstrahlung: Do, 18.04.19 | 20:15 Uhr - Das Erste
Text: ARD

Donnerstag, 29. März 2018

Endlich mein

Bild: ARD Degeto/Nicolas Maack

Donna Leon – Endlich mein

Commissario Brunetti erwartet mit Spannung das langersehnte Comeback der Operndiva Flavia Petrelli. Nach einer mysteriösen Pause kehrt die berühmte Sopranistin mit Puccinis "Tosca" auf die Bühne zurück. Wenige Tage vor der Premiere nutzen Gewerkschaftler die Aufmerksamkeit, um gegen die Kommerzialisierung des Kulturbetriebs zu protestieren: Mit einem Streik wollen sie das Opernhaus lahmlegen. Als ein Boot für Fahrdienste in Flammen aufgeht und kurz darauf Petrellis Kostümassistentin Francesca ums Leben kommt, gerät der Wortführer des Aufstandes, Andrea Santello, unter Verdacht.

Die Tote ist seine Schwester, die als Streikbrecherin weiter für die Petrelli gearbeitet hat. Dass Andrea untertaucht, sieht Vice-Questore Patta als willkommenes Eingeständnis seiner Schuld an. Während Brunettis Chef hofft, dass nun die Premiere ungestört über die Bühne gehen kann, folgt der Commissario einer weiteren Spur: Jemand beobachtet heimlich Flavia Petrelli und versucht, ihr Comeback für eine große, selbstverliebte Inszenierung zu nutzen. Brunetti und Sergente Vianello müssen dieser Person zuvorkommen, die schon einmal aus falsch verstandener Leidenschaft eine Bluttat zu verantworten hatte. Die Operndiva ist in höchster Gefahr.

Deutschland 2018
Musik: Stefan Schulzki - André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Stefan Holtz - Florian Iwersen
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Guido Brunetti - Uwe Kockisch, Paola Brunetti - Julia Jäger, Vice-Questore Patta - Michael Degen, Signorina Elettra - Annett Renneberg, Sergente Vianello - Karl Fischer, Alvise - Dietmar Mössmer, Flavia Petrelli - Leslie Malton, Freddy - Jürgen Tarrach, Andrea Santello - Edin Hasanovic, Francesca Santello - Cornelia Gröschel, Anne-Sophie Lemieux - Lucie Aron, Luigi Barone - Hannes Hellmann, Chiara Brunetti - Laura-Charlotte Syniawa, Raffi Brunetti - Patrick Diemling, Dr. Aurino - Ueli Jäggi, Riccardo Bragadin - Vladimir Korneev, Madame Lemieux - Paola Troffolato, Valetto - Alessandro Bressanello, Gondoliere - Francesco Wolf

Sendetermin 29.03.2018 - ARD - 20:15
Text. ARD

 

Donnerstag, 13. April 2017

Tod zwischen den Zeilen

Screenshot: ARD

Donna Leon - Tod zwischen den Zeilen

Mit dem Fund einer Leiche beginnt für Commissario Brunetti (Uwe Kokisch) ein rätselhafter Fall: Enrico Franchini, ein ehemaliger Priester, der sein Leben dem Sammeln von kostbaren Schriften widmete, wurde in seiner Wohnung brutal ermordet. Kopien aus alten Büchern, die sich auf seinem Computer finden, führen zu rätselhaften Vorgängen in der Biblioteca Merula, die für ihre uralten Bestände berühmt ist. Von der Leiterin Dottoressa Fabbiani (Jenny Schily) erfahren die Ermittler, dass seit einiger Zeit einzelne Seiten aus kostbaren Folianten herausgetrennt und gestohlen wurden. Für Diebe können diese Raritäten durchaus ein gutes Geschäft sein, auch der Ermordete hatte Kontakte zum Schwarzmarkt. Verdächtig verhält sich Piero Sartor (Thorsten Merten), ein Mitarbeiter der Merula, ebenso wie der amerikanische Historiker Joseph Nickerson (August Zirner). Brunetti gerät bald an die traditionsreiche Familie Morosini-Albini, die einst sogar Dogen stellte und immer noch Einfluss hat. Deren Sprössling Gianni (Harald Schrott) kandidiert derzeit für das Amt des Bürgermeisters von Venedig. Das macht die Ermittlungen in den besseren Kreisen der Lagunenstadt besonders heikel. Zudem wird die Beharrlichkeit des Commissario erschüttet, als sein Sohn Raffi (Patrick Diemling), der insgeheim in den Fall involviert ist, in Gefahr gerät. (Text: ARD)

Screenshot: ARD

Deutschland 2017
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Stefan Holtz, Florian Iwersen
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Guido Brunetti - Uwe Kockisch, Paola Brunetti - Julia Jäger, Vice-Questore Patta - Michael Degen, Sergente Vianello - Karl Fischer, Signorina Elettra - Annett Renneberg, Raffi Brunetti - Patrick Diemling, Alvise - Dietmar Mössmer, Piero Sartor - Thorsten Merten, Gianni Morosini-Albani - Harald Schrott, Roberto Dura - Vincent Krüger, Dottoressa Fabbiani - Jenny Schily, Joseph Nickerson - August Zirner, Contessa Morosini - Michaela Rosen, Chiara Brunetti - Laura-Charlotte Syniawa, Rebecca - Janina Uhse, Enrico Franchini - Manfred Möck
Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.04.2017 Das Erste

Donnerstag, 31. März 2016

Das goldene Ei

Screenshot: ARD


Donna Leon - Das goldene Ei

"Zwischen Opfer und Täter gibt es immer eine Verbindung", behauptet Giuseppe Patta nach der Lektüre eines amerikanischen Handbuchs für Profiler, für das er die Ehre hat, ein Vorwort zu schreiben. "Auch wenn Täter und Opfer sich gar nicht kennen!", räsoniert der Vice-Questore eitel weiter. Doch der aktuelle Fall von Commissario Brunetti scheint schon zu Beginn der Ermittlungen gelöst: Ana Cavanella gesteht, dass sie ihrem geistig zurückgebliebenen Sohn Davide geholfen hat, sich das Leben zu nehmen. Damit soll der Fall zu den Akten gelegt werden.

Paola Brunetti jedoch kannte Davide flüchtig aus der Reinigung, in der er für seine Tante Maria Pia arbeitete und glaubt, dass der junge Mann gar nicht so behindert war, wie er nach außen hin wirkte. Auch Brunetti wird misstrauisch, denn je mehr Fragen er stellt, desto mehr verwickeln sich Davides Tante, seine Mutter und auch deren Arzt in Widersprüche.

Als der Staatsanwalt die schon anberaumte Einäscherung des jungen Selbstmörders untersagt, entschließt sich Paola zu einer Falschaussage, um ihrem Mann die weitere Ermittlung zu ermöglichen. Brunetti stößt dabei auf die mächtige und reiche Familie von Ludovico Lembo, die in ihrem Palazzo hinter dicken Mauern residiert. Ist das die gesuchte Verbindung zwischen dem Opfer und dem wahrem Täter? Und dann geschieht ein zweiter, vorgeblicher Selbstmord.

Spielfilm 2016
Regie: Sigi Rothemund
Drehbuch: Stefan Holtz, Florian Iwersen
Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogulj / Schnitt: Claudia Klook / Produzent: Benjamin Benedict, Marc Lepetit

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Brunetti), Karl Fischer (Sergente Vianello), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Nicolo Polesello (Davide Cavanella), Juliane Köhler (Ana Cavanello), Imogen Kogge (Maria Pia), Karen Böhne (Ginevra Lembo), Hans Peter Hallwachs (Ludovico Lembo), Amanda Da Gloria (Renata), Michael Schenk (Dr. Luca Proni), Bernd Stegemann (Beniamino Cresti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 31.03.2016 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 23. April 2015

Tierische Profite

Screenshot: ARD

Donna Leon – Tierische Profite

Die Ermordung eines Veterinärmediziners gibt Brunetti Rätsel auf. Der Tote war ein renommierter Universitätsprofessor, arbeitete aber seltsamerweise in einer großen Fleischfabrik. Offiziell gilt der Schlachthof als Vorzeigebetrieb, doch ein militanter Tierschutz-Aktivist bezichtigt die Verantwortlichen der grausamen Tierquälerei. Bevor der engagierte junge Mann entsprechende Beweise vorlegen kann, brechen Unbekannte bei ihm ein, entwenden das belastende Material und verletzen ihn schwer. Als der Commissario sich den Schlachthof näher ansehen will, erlebt er eine böse Überraschung.
Der packende Krimi aus der erfolgreichen Donna-Leon-Reihe greift ein hochbrisantes Thema auf. Bei den Ermittlungen verliert Uwe Kockisch als Commissario Brunetti jeglichen Appetit auf Fleisch.
Der Tote im Kanal starb durch drei Messerstiche in den Rücken. Seine Identität ist rasch geklärt. Andrea Nava hielt Vorlesungen an der tierärztlichen Fakultät von Verona. Warum aber arbeitete der renommierte Professor für Veterinärmedizin ausgerechnet in einer der größten Fleischfabriken Italiens?
Lino Papetti, der Geschäftsführer des Schlachthofs, hatte offenbar keine Ahnung vom akademischen Grad seines Mitarbeiters. In seinem Betrieb war Nava für die Fleischbeschauung zuständig, er sortierte kranke Tiere aus und schickte sie an die Mastbetriebe zurück.
Eine unerwartete Wendung nimmt der Fall, als Brunetti herausfindet, dass seine Tochter Chiara das Mordopfer kannte. Ihr Freund, der Tierschutzaktivist Francesco Botta, ist mit Navas Unterstützung in den Schlachthof eingebrochen. Das Handy, auf dem er die Misshandlung von Tieren dokumentierte, wird gestohlen und Botta krankenhausreif geprügelt.
Der Commissario will den Betrieb genauer unter die Lupe nehmen, doch sein Vorgesetzter Patta pfeift ihn zurück. Der Schlachthof gehört seinem alten Freund, dem zwielichtigen Industriellen Maurizio De Rivera. Brunetti kocht vor Wut.

Spielfilm Deutschland 2015
Regie: Sigi Rothemund
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj / Schnitt: Claudia Klook / Produzent: Benjamin Benedict

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Rafael Stachowiak (Pucetti), Walter Kreye (Maurizio de Rivera), Alice Dwyer (Giulia Borelli), Max Hopp (Lino Papetti), Robert Gallinowski (Leonardo Bianchi), Rainer Sellien (Colucci), Florian Bartholomäi (Francesco Botta), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 23.04.2015 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Reiches Erbe

Screenshot: ARD

Donna Leon - Reiches Erbe

Offiziell starb Signora Altavilla (Roswitha Dierck) an Herzversagen. Ein Bestatter des Leichenschauhauses bemerkt jedoch an ihrem Hals Würgemale, die der Arzt bei der Ausstellung des Totenscheins glatt übersah. Der erste Hinweis führt in ein Seniorenheim, für das die 66-Jährige sich unentgeltlich engagierte. Wurde sie von einem inzwischen entlassenen Altenpfleger ermordet, den die alte Dame wegen betrügerischer Machenschaften angeschwärzt hatte? Nicht nur diese Frage bereitet Brunetti (Uwe Kockisch) Kopfzerbrechen. Er muss mit Vice-Questore Pattas (Michael Degen) Sohn Salvatore (David Rott) kooperieren – für den Commissario eine Strafe Gottes. Der frischgebackene Staatsanwalt wittert eine Mordserie im Pflegeheim und will aufgrund hanebüchener Verdachtsmomente fünf Leichen exhumieren lassen. Der damit verbundene Skandal würde für das Heim jedoch die Schließung bedeuten. Während Brunetti das Schlimmste zu verhindern versucht, führen ihn seine Ermittlungen in eine ganz andere Richtung: Wie sich herausstellt, gewährte Signora Altavilla in ihrer Wohnung misshandelten Frauen Zuflucht, darunter auch Gabriela Pavon (Caroline Ebner), die von ihrem gewalttätigen Mann Nico (Bernd Michael Lade) grün und blau geschlagen wurde. Hat der unbeherrschte Handwerker die couragierte Helferin umgebracht, weil sie seine Frau bei sich aufnahm? Als im Bankschließfach der Ermordeten der Hauptgewinn einer Lotterie auftaucht, erscheint der Fall in einem ganz anderen Licht. Auch in der Lagunenstadt herrscht Pflegenotstand. Mit der häufiger werdenden Altersdemenz und Gewalt in der Familie greift diese Donna-Leon-Verfilmung gleich mehrere brisante Themen auf. In der 20. Folge der beliebten Krimi-Reihe muss Uwe Kockisch als leidgeprüfter Commissario nicht nur seinem eitlen Vorgesetzten Patta, sondern auch noch dessen unfähigem Sohn auf die Finger schauen. Dabei kommen auch in diesem stimmungsvollen Venedig-Krimi die humorvollen Akzente nicht zu kurz – etwa wenn Brunettis erwachsene Kinder geteilte Ansichten über Sinn und Zweck von sozialem Engagement haben. Neben dem bewährten Team um Karl Fischer als Sergente Vianello und Annett Renneberg als anmutige Signorina Elettra sind u.a. Caroline Ebner, Bernd Michael Lade und David Rott als Pattas Sohn Salvatore zu sehen. Einen wundervollen Auftritt hat Tilo Prückner als trauriger alter Mann, der Pech im Spiel und Pech in der Liebe hat. 

Spielfilm 2014
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Produzent: Benjamin Benedict
Regie: Sigi Rothemund
Kamera: Dragan Rogulj
Produzent: Benjamin Benedict 

Darsteller: Uwe Kockisch (Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), David Rott (Salvatore Patta), Lisa Wagner (Anna Rosa), Tilo Prückner (Benito Morandi), Renate Delfs (Signora Morandi), Heiko Pinkowski (Claudio Altavilla), Bernd Michael Lade (Nico Pavon), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Caroline Ebner (Gabriela Pavon)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 01.05.2014 Das Erste
(Text: ARD)

Samstag, 11. Mai 2013

Auf Treu und Glauben

Screenshot: ARD

Donna Leon – Auf Treu und Glauben

Um der brütenden Hitze in Venedig zu entfliehen, fährt Commissario Brunetti mit seiner Familie zum Sommerurlaub in die Berge. Kaum dort angekommen, wird er wegen eines Falles jedoch wieder zurückbeordert. Araldo Fontana, Gerichtsdiener am Tribunale, wurde vor seiner Wohnung in einem Palazzo erschlagen.
Laut Obduktion hatte er kurz zuvor Geschlechtsverkehr mit einem Mann, weshalb der Commissario einen ersten Verdächtigen im Homosexuellen-Milieu aufspürt: Rechtsanwalt Renato Penzo war unglücklich in das Opfer verliebt und kann kein Alibi vorweisen. Zu seiner Entlastung spielt er Brunetti brisante Dokumente zu, die Fontana versteckt hatte. Aus ihnen geht hervor, dass die ehrenwerte Richterin Coltellini sich von dem zwielichtigen Geschäftsmann Marco Puntera schmieren ließ.
Damit schließt sich ein Kreis: Der Ermordete wohnte mit seiner Mutter in einem von Punteras Luxusappartements – für das er eine auffällig niedrige Miete zahlte. Starb Fontana, weil er zu viel über die Verstrickung von Geld und Gerichtsbarkeit wusste? Und welches Geheimnis verbirgt der aufstrebende Bankier Maurizio Fulgoni, der mit seiner schönen Frau Sofia und den beiden Kindern ebenfalls in dem Palazzo wohnt und offenbar von Puntera erpresst wird?
Ein Fall so verwinkelt wie Venedig, doch Brunetti verlässt sich auf seinen Spürsinn und macht eine überraschende Entdeckung.

Spielfilm Deutschland 2013
Regie: Sigi Rothemund
Drehbuch: Holger Joos
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj / Schnitt: Claudia Klook / Produzent: Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemun

Darsteller:  Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Lorenzo Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra Zorzi), Stipe Erceg (Maurizio Fulgoni), Jeanette Hain (Sofia Fulgoni), Stephan Grossmann (Renato Penzo), Nicole Heesters (Signora Fontana), Hans-Uwe Bauer (Marco Puntera), Harry Blank (Araldo Fontana), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Katja Weitzenböck (Richterin Coltellini)

Deutsche Erstausstrahlung: Sa 11.05.2013 Das Erste 
(Text: ARD)

Samstag, 14. April 2012

Schöner Schein

Screenshot: ARD

Donna Leon – Schöner Schein

Gesellschaftliche Abendessen bei seinem adligen Schwiegervater sind für den bodenständigen Brunetti normalerweise ein Graus. Doch diesmal lernt er Franca Cataldo kennen, eine faszinierende junge Frau, deren Gesicht, nach offenbar einer Schönheits-OP zu viel, maskenhaft starr erscheint. Sie beeindruckt Brunetti jedoch mit ihrer außerordentlichen Belesenheit und möchte, zum Leidwesen seiner Frau Paola, gere weiter über Dante und Ovid diskutieren.
Leider muss der Commissario diese verlockende Einladung aus dienstlichen Gründen ausschlagen, denn er ermittelt in dem Mord an dem Spediteur Ranzato, der in dubiose Geschäfte mit Francas Ehemann Maurizio verstrickt war.
Es geht um die illegale – und äußerst lukrative – Entsorgung von Müll. Schockiert stellt Brunetti fest, dass auch sein Schwiegervater, der Conte Falier, in Geschäftsbeziehungen zu Cataldo steht und alle Spuren zur Mafia führen, genauer gesagt zu dem angeblichen Obsthändler Antonio Barbaro. Dessen Geliebte wiederum ist Franca Cataldo!
Brunetti vermutet, dass Barbaro sie erpresst, und schlägt ihr vor, gegen den Mafioso auszusagen. Der Commissario ahnt nicht, dass er selbst die Schlüsselrolle in diesem verwickelten Fall spielt, in dem es um mehr als nur um die illegale Entsorgung von Giftmüll geht.

Spielfilm Deutschland 2012
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj,
Produzent: Benjamin Benedict,
Produzent: Nico Hofmann, Ton: Udo Hilbert
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Peter Fitz (Conte Falier), Esther Schweins (Franca Cataldo), Michael Mendl (Maurizio Cataldo), Marc Hosemann (Antonio Barbaro), Merab Ninidze (Filippo Guarino), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Ulrich Voß (Faluso), Holger Gotha (Stefano Ranzato), Peter Harting (Franco Barbaro), Alexander Lutz (Carabiniere)

Deutsche Erstausstrahlung: Sa 14.04.2012 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 28. April 2011

Das Mädchen seiner Träume

Screenshot: Das Erste

Donna Leon – Das Mädchen seiner Träume

Der Tod von Amelia Brunetti trifft die ganze Familie schwer. Dem Commissario bleibt jedoch kaum Zeit, um seine Mutter zu trauern, da ihn die Kollegen von der Beerdigung direkt zu einem neuen Tatort rufen. In Venedig wurde die Leiche eines kleinen Mädchens aus dem Wasser gezogen. Brunetti ist bestürzt, denn niemand scheint das Kind zu vermissen.
Ausgerechnet sein Vorgesetzter Patta erweist sich in diesem Fall als hilfreich. Im Begleitheft zu einer Ausstellung über ethnische Minderheiten, die der Vice-Questore kürzlich besuchte, findet sich ein Foto des ertrunkenen Mädchens. Dank dieses Hinweises macht Brunetti die Eltern der Toten ausfindig. Sie leben in einem Roma-Camp vor den Toren Venedigs, von wo aus sie ihre Tochter zum Stehlen in die Stadt schickten. Einige Schmuckstücke, die das Kind bei sich hatte, führen den Commissario zu den bestohlenen Eigentümern – und damit auch zu jener Wohnung, von der aus das Mädchen vermutlich in den Kanal stürzte. Hat jemand die Kleine beim Diebstahl überrascht, so dass sie auf der Flucht verunglückte? Oder wurde sie gestoßen?
Die zur fraglichen Zeit verreisten Wohnungsbesitzer, Signora Fornari und ihr Mann Giorgio, scheiden als Täter aus. Ihr Nachbar Antonio De Vita, der die Wohnung der Fornaris als sturmfreie Bude nutzte, weiß mehr, als er sagt. Brunetti muss den Tatverdächtigen jedoch wieder laufen lassen, denn als Sohn eines einflussreichen Politikers kann dieser sich den besten Anwalt leisten. Daraufhin nimmt Rani Vega, die Tante des toten Mädchens, das Gesetz selbst in die Hand, doch die Wahrheit überrascht alle.

Spielfilm Deutschland 2011
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Regie: Sigi Rothemund
 
Darsteller: Uwe Kockisch (Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Jasmin Tabatabai (Rani Vega), Kostja Ullmann (Antonio De Vita), Martin Feifel (Maresciallo Steiner), Gojko Mitic (Tanovic), Valerie Niehaus (Signora Fornari), Gunther Gillian (Giorgio Fornari), Adnan Maral (Bogdan Rocich), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.04.2011 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Lasset die Kinder zu mir kommen

Screenshot: ARD

Donna Leon - Lasset die Kinder zu mir kommen

Die hochschwangere Albanerin Rozafa Krasnic lebt als Illegale in Italien. Nach der schweren Geburt ihres Kindes behauptet der Krankenhausarzt, ihr Baby sei bei der Entbindung gestorben. 14 Monate später wird Rozafa erschlagen aufgefunden. Die Carabinieri unter Führung von Capitano Marvilli verhaften den Kinderarzt Gustavo Pedrolli, der Rozafas Sohn illegal adoptiert hatte.
Marvilli zweifelt nicht daran, dass Pedrolli Rozafa aus dem Weg räumte, als sie ihr Kind zurückverlangte. Doch Brunetti sind die Wildwestmethoden seines sizilianischen Kollegen mit den Cowboystiefeln ein Dorn im Auge.
Nach kurzem, aber heftigem Disput entschließen sich die beiden unterschiedlichen Polizisten jedoch zur Kooperation und stoßen bei ihren gemeinsamen Ermittlungen auf weitere Verdächtige: Bianca Pedrolli, Tochter des fremdenfeindlichen Politikers Giovanni Marcolini, hat offenbar etwas zu verbergen. Der religiös fanatische Apotheker Franchi spioniert in den Krankenakten seiner Kunden, darunter auch das Ehepaar Pedrolli. Und Rozafas Cousin Sorim hat plötzlich eine Menge Geld.
Da die Spuren nicht zum Ziel führen, geben Brunetti und Signorina Elettra sich als kinderloses Ehepaar aus, um der illegalen Adoptionsagentur – im Volksmund "Klapperstorch" genannt - auf den Zahn zu fühlen. Dabei kommen sie dem zwielichtigen Klinikarzt Dr. Linero auf die Schliche. Doch Brunetti glaubt nicht, dass dieser der Mörder ist.

Spielfilm Deutschland 2010
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD
Titelmelodie: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Gregor Törzs (Capitano Marvilli), Nadeshda Brennicke (Bianca Pedrolli), Uwe Bohm (Gustavo Pedrolli), Michael Gwisdek (Giovanni Marcolini), Nikolaus Paryla (Franchi), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Andreas Pietschmann (Dr. Linero), Laura Maire (Rozafa Krasnic)
Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.10.2010 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wie durch ein dunkles Glas

Screenshot: ARD

Donna Leon – Wie durch ein dunkles Glas

Commissario Brunetti und Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Eine erste Spur führt zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste.
Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Oder hat der heimlich in Assunta verliebte Arbeiter Sergio für seine Angebetete gemordet, obwohl diese dem reichen Nachbarssohn und Bürgermeisterkandidaten Fasano den Vorzug zu geben scheint?
Als kurz darauf Tassinis Leiche in einem Wasserbehälter treibt und sich zudem herausstellt, dass nicht nur de Cal illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet hat, muss Brunetti bei der Suche nach dem Täter noch einmal komplett umdenken.

Spielfilm Deutschland 2009
Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion : ARD (teamWorx i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Anaid Iplicjian (Tante Sophia), Katharina Wackernagel (Assunta de Cal), Heikko Deutschmann (Gianluca Fasano), Andreas Schmidt (Giorgio Tassini), Birge Schade (Sonia Tassini), Tom Beck (Sergio), Thorsten Merten (Palazzi), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.10.2009 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 22. Mai 2008

Blutige Steine

Screenshot: ARD

Donna Leon – Blutige Steine

Auf einer belebten Einkaufsstraße in Venedig wird ein afrikanischer Straßenhändler erschossen, ein zweiter kann verletzt entkommen. Erste Vermutungen, die Boutiquenbesitzer hätten ein Exempel statuiert, weil sie durch den Verkauf gefälschter Designerware Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, erweisen sich als Sackgasse. Wenig später wird der zweite Afrikaner getötet. Auch der überraschende Fund von Rohdiamanten in der Wohnung des Ermordeten bringt die Ermittlungen nicht voran. Als Brunetti endlich eine heiße Spur verfolgt, wird ihm der Fall plötzlich vom Innenministerium in Rom entzogen. Doch der Commissario setzt seine Ermittlungen heimlich fort. Dabei stößt er auf ein Verbrechen von höchster politischer Brisanz.
Der spannend und humorvoll inszenierte Krimi „Blutige Steine" aus der erfolgreichen Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen bietet neben dem vertrauten Schauspielensemble um Commissario Brunetti alias Uwe Kockisch Christel Peters, Helmut Zierl, Rosel Zech und Gunnar Möller in Episodenrollen.
Mitten in Venedig, in einer belebten Straße, wird ein afrikanischer Straßenhändler erschossen, ein zweiter kann verletzt fliehen. Commissario Brunetti steht vor einem Rätsel. Warum wird ein armer Teufel umgebracht, der sich mit dem Verkauf von gefälschten Designertaschen und -gürteln durchschlägt? Die Boutiquenbesitzer, die durch diese illegalen Händler Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, erweisen sich als ebenso wenig kooperativ wie die Landsleute des Ermordeten. Niemand kennt den toten Afrikaner, der offenbar illegal eingereist war und nirgends registriert ist.
Nur durch Zufall finden Brunetti und sein Assistent Vianello die Unterkunft des Opfers. Als sie die Tür öffnen, wird auf sie geschossen – der Schütze kann unerkannt entkommen. Die wertvollen Rohdiamanten, welche der Commissario in der Unterkunft findet, haben den Killer seltsamerweise jedoch nicht interessiert.
Kopfzerbrechen bereitet Brunetti nebenbei auch das Geburtstagsgeschenk für seine Frau Paola: Dieses Jahr muss es etwas Originelles sein! Vianello empfiehlt eine eher "persönlichere Note". Brunetti ist ratlos.
Zu allem Überfluss mischt sich Vice-Questore Patta wenig später in den Mordfall ein und verbietet Brunetti weitere Ermittlungen: Da es sich um einen Fall von internationalem Terrorismus handele, habe das Innenministerium übernommen. Doch Brunetti ermittelt trotz der politischen Brisanz heimlich weiter. Auf dem Weg zu einer Krankenschwester, die ihm die Identität des Toten nennen will, wird der Commissario von dem verletzten jungen Afrikaner angegriffen. Dieser will die Herausgabe der Diamanten erzwingen. Aber dazu kommt es nicht, denn der Mann wird erschossen. Wieder kann der Schütze unerkannt entkommen. Als der wütende Patta von Brunettis Alleingang erfährt, zwingt er den Commissario, seine Versetzung zu beantragen – nach Sizilien.

Screenshot: ARD

Spielfilm Deutschland 2008 
Kamera : Dragan Rogulj
Produktion : Trebitsch Prod. International
Produzent : Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller:  Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Christel Peters (Signora Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Ernest Allan Hausmann (Nando), Ueli Jäggi (Aurino), Helmut Zierl (Floccari), Gunnar Möller (Claudio Stein), Rosel Zech (Prof. Franca Mariotti), Nkechi Madubuko (Zaina), Dietmar Mössmer (Alvise) 

Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.05.2008 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Die dunkle Stunde der Serenissima

Screenshot: ARD

Donna Leon - Die dunkle Stunde der Serenissima

Claudia Leonardo, eine Studentin von Brunettis Frau Paola, wendet sich an den Commissario. Die junge Frau interessiert sich für Wiederaufnahmeverfahren. Brunetti will ihr einen Anwalt vermitteln, doch Claudia erscheint tags darauf nicht in der Questura – sie wurde erstochen. Außer ihrer Großmutter hat die Studentin keine Angehörigen. Von der 83-jährigen Signora Jacobs erfährt Brunetti, dass sie die Ehre von Claudias Großvater wiederherstellen will. Dieser hatte als Offizier im faschistischen Italien wertvolle Gemälde erworben - angeblich durch Erpressung. In den Augen der Signora ist er jedoch ein Ehrenmann. Die Bilder jedenfalls sind allesamt verschwunden. Hat der Mord an ihrer Enkelin vielleicht etwas mit diesen Bildern zu tun? Brunettis Vorgesetzter Patta glaubt jedoch an ein Verbrechen aus Liebe.

Schließlich werden auch die Gefühle des Vice-Questore gehörig durch die hübsche neue Kollegin Franca Capari in Wallung gebracht, deren Gesicht sogar das Titelblatt eines Lifestyle-Magazins schmückt. Während Patta ihr zuliebe die Questura nach Feng-Shui-Regeln umgestalten lässt, findet Brunetti heraus, dass Claudia in der erzkonservativen Biblioteca della Patria gejobbt hat. Deren Leiter, Maxwell Ford, wird im Testament von Signora Jacobs großzügig berücksichtigt: Als Gegenleistung hatte Maxwell einen verschollenen Kaufvertrag ausgehändigt, der die Unschuld von Claudias Großvater beweist. Musste Claudia sterben, weil sie herausfand, dass Maxwell das Dokument fälschte? Und was haben die beträchtlichen Geldtransaktionen auf Claudias Konto zu bedeuten? Als Brunetti nun auch Signora Jacobs tot auffindet und dabei das Versteck der wertvollen Gemälde entdeckt, scheint der Fall gelöst. Doch eine zufällige Begegnung bringt ihn letztlich auf eine ganz andere Spur.

Spielfilm Deutschland 2008

Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogul
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Produzent: Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Axel Milberg (Maxwell Ford), Katrin Sass (Eleonora Ford), Bettina Zimmermann (Franca Capari), Inge Keller (Signora Jacobs), Alexander May (Gianpaolo Filipetto), Rike Schmid (Claudia Leonardo), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte Falier)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 15.05.2008 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 2. November 2006

Das Gesetz der Lagune

Screenshot: ARD

Donna Leon – Das Gesetz der Lagune

In einem kleinen, unweit von Venedig gelegenen Fischerdorf auf Pellestrina explodiert ein Boot. Die Leichen zweier Männer werden geborgen und ihre Obduktion bestätigt Brunettis Verdacht: Die beiden Fischer wurden ermordet.
Mit den Ermittlungen vor Ort kommt der Commissario allerdings keinen Fußbreit voran: Die Menschen sind verschlossen "wie verdorbene Muscheln" und lehnen jegliche Kooperation mit der Polizei ab. Signorina Elettra hat eine verwegene Idee: Sie könnte ihre Verwandten auf Pellestrina besuchen und sich bei dieser Gelegenheit ein wenig umhören. Brunetti ist nicht ganz wohl bei diesem Gedanken, er kann seiner elfenhaften Sekretärin aber nichts abschlagen.
Als auf Pellestrina jedoch ein weiterer Mord geschieht, will der Commissario die Signorina Elettra umgehend zurück nach Venedig beordern. Davon will die Signorina aber nichts wissen, denn sie hat sich in den attraktiven, jungen Fischer Carlo Targhetta verliebt. Brunetti wird nervös, und seine Frau Paola glaubt, ihr Mann mache sich nicht nur beruflich Sorgen um seine hübsche Sekretärin.
Doch dann findet Brunetti heraus, dass Elettras Liebhaber eine dunkle Vergangenheit hat: Targhetta wurde als Finanzbeamter entlassen, weil er seinen Onkel Vittorio Spadini schützen wollte, der von einem anonymen Anrufer wegen Steuerhinterziehung angezeigt wurde. Der Anrufer von damals hat die Denunziation nicht überlebt. Commissario Brunetti ist in heller Aufregung, denn er befürchtet, dass Elettra Spadinis nächstes Opfer sein könnte ...  

Spielfilm Deutschland 2006
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und Andre Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Karl Fischer (Sergente Vianello), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Wolfram Berger (Bonsuan), Tim Bergmann (Carlo Targhetta), Hansa Czypionka (Vittorio Spadini), Saskia Vester (Signora Follini)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 02.11.2006 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Endstation Venedig

Screenshot: Das Erste

Donna Leon – Endstation Venedig

Sergeant Foster, Gesundheitsinspektor im amerikanischen Hauptquartier des NATO-Kommandos in Vicenza, wird erstochen aus einem venezianischen Kanal gefischt. In seinen Taschen findet die Polizei ein Päckchen Kokain. Alles deutet auf einen Raubmord hin, doch Commissario Brunetti ist misstrauisch. Fosters Vorgesetzte Dr. Terry Peters weiß offenbar mehr, als sie sagt. Doch bevor sie sich Brunetti anvertrauen kann, wird auch sie ermordet.

Vor ihrem Tod konnte sie allerdings Unterlagen an Brunetti schicken, die auf einen Giftmüllskandal hindeuten. Brunetti will dem Fall nachgehen, muss sich jedoch einmal mehr den Launen seines Vorgesetzten Patta beugen, der sich bei dem einflussreichen Geschäftsmann Signore Viscardis einschmeicheln will. Aus Viscardis Palazzo wurden einige wertvolle Gemälde gestohlen, weshalb Patta natürlich gleich seinen besten Mann für diesen Routinefall abkommandiert. Brunetti ist kurz davor zu explodieren, als er bemerkt, dass mit dem ehrenwerten Viscardis etwas nicht stimmt. Hat Viscardis womöglich den Gemäldediebstahl inszeniert, um Brunetti von wichtigeren Dingen abzulenken?

Ausgerechnet von seinem Schwiegervater Conte Falier, ein Mann aus dem alten venezianischen Adel, der auch mit Viscardis Geschäfte macht, erhält der Commissario brisante Informationen: Viscardis ist der Kopf der Giftmüll-Mafia, deren Verbindungen bis in die Regierung reichen. Es wäre ratsam, wenn Brunetti in diesem Fall nicht weiter ermitteln würde ...

Screenshot: Das Erste

Spielfilm Deutschland 2006
Musik: Stefan Schulzki
Musik: André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Holger Joos
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Esther Schweins (Captain Peters), Heiner Lauterbach (Signore Viscardis), Katharina Schubert (Maggiore Ambrogiani), Christel Peters (Signora Brunetti), Monica Bleibtreu (Signora Ruffolo), Andreas Guenther (Pantano), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte Falier)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.10.2006 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 10. November 2005

Verschwiegene Kanäle

Screenshot: ARD


Donna Leon - Verschwiegene Kanäle

Die angesehenen Familien Venedigs schicken ihre Söhne auf die Militärakademie San Martino. Der überraschende Selbstmord eines Kadetten dieser Eliteschule soll nach dem Willen von Vice-Questore Patta, der selbst militärische Ambitionen hat, rasch zu den Akten gelegt werden. Doch Commissario Brunetti glaubt nicht an Selbstmord.

Zu merkwürdig verhalten sich die streng gedrillten Mitschüler, die aus Angst vor dem zwielichtigen Comandante Toscano alle etwas zu verschweigen scheinen. Auch der Vater des toten Jungen, der kritische Ex-Politiker Fernando Moro, ist trotz seines Kummers zu keiner Kooperation mit der Polizei bereit. Licht in den Fall kommt erst durch Brunettis Sohn Raffi, der die Ermittlungen seines Vater eigentlich nur als Praktikant begleitet. Doch Raffi spricht die Sprache der gleichaltrigen Kadetten und findet heraus, dass sie vor ihrem sadistischen Mitschüler Enzo Filippi zittern. Dank Signorina Elettras speziellen Verbindungen weiß Brunetti bald, dass Enzos Vater Marcello Filippi an Rüstungsaufträgen verdiente, die ihm Toscano – damals noch Staatssekretär – zuschusterte.

Als Parlamentarier sollte Fernando Moro den Skandal seinerzeit aufdecken. Aber nachdem seine Frau Isabella nur mit knapper Not einen Mordanschlag überlebt hatte, stellte Moro verängstigt die Ermittlungen gegen Filippi ein. Filippis Sohn setzt die Fehde seines Vaters fort.

Spielfilm Deutschland 2005 
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (Objectiv Film GmbH i.A. ARD Degeto für Das Erste)
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Udo Schenk (Colonello Toscano), Robert Gwisdek (Kadett Belcredi), Antonio Wannek (Kadett Enzo Filippi), Walter Kreye (Fernando Moro), Adrian Topol (Kadett Caprese), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Tatjana Blacher (Isabella Moro), Alexander Held (Marcello Filippi)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.11.2005 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 13. Oktober 2005

Beweise, dass es böse ist

Screenshot: ARD

Donna Leon – Beweise, dass es böse ist

Commissario Brunetti kommt frisch aus dem Urlaub zurück, als Sergente Vianello ihm besorgt mitteilt, Vice-Questore Patta habe allein einen Mordfall "aufgeklärt": Die Witwe Battestini sei von ihrer rumänischen Putzfrau Florinda erschlagen worden. Beim Versuch der Festnahme, versuchte die mutmaßliche Täterin – die nichts aus der Wohnung gestohlen hat – zu flüchten und verunglückte dabei tödlich.

Für Patta ist der Fall abgeschlossen, doch Brunetti ist keine fünf Minuten im Büro, als eine Nachbarin der toten Witwe erscheint und der verdächtigen Putzfrau ein glaubhaftes Alibi verschafft. Mit Rücksicht auf Pattas Eitelkeit rollt Brunetti den Fall heimlich auf und findet heraus, dass die Battestini ein wahrer Drachen war, der mit allen Nachbarn im Clinch lag.

Außerdem hat sie bei mehreren Banken beträchtliche Konten, auf die aber immer nur kleine Summen eingezahlt wurden. Erbberechtigt ist ihre Nichte Graziella Simionato, die jedoch leer ausgeht: Roberta Marieschi, die gewiefte Anwältin der Witwe, hat das Geld unauffällig zur Seite geschafft.

Ein veritables Mordmotiv erkennt Brunetti jedoch nirgends. Auch Gabriel, der Sohn der rumänischen Putzfrau, der die Wahrheit über den Tod seiner Mutter herausfinden will, bringt Brunetti nicht weiter. Als Brunetti sich noch einmal genauer in der Wohnung der toten Witwe umsieht, findet er in einem Geheimversteck ein Dokument, mit dem Signora Battestini den Chef der Schulbehörde, Mauro Trotti, seit Jahren erpresste: Der ehrenwerte Dottore hat nämlich seinen Doktortitel gefälscht.

Spielfilm Deutschland 2005
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera :Dragan Rogulj, 
Produktion :ARD (teamWorx Television & Film GmbH i.A. ARD Degeto für Das Erste)
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Dietmar Mössmer (Alvise), Iris de Marchi (Signora Battestini), Helmut Berger (Mauro Trotti), Christoph Bach (Gabriel Niculescu), Valerie Niehaus (Signora Gismondi), Simone Thomalla (Roberta Marieschi), Roberta Morassi (Florinda Ghioghiu), Julia Richter (Graziella Simionato), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.10.2005 Das Erst
(Text: ARD)

Donnerstag, 11. November 2004

Acqua Alta

Screenshot: ARD

Donna Leon - Acqua Alta

In Venedig steigt das Hochwasser, es ist kalt, und in Brunettis Büro streikt die Heizung, als der Commissario erfährt, dass die amerikanische Altertumsforscherin Brett Lynch zusammengeschlagen wurde.

Die Polizei geht von einem versuchtem Raubüberfall aus. Doch Brunetti, der die Archäologin seit langem kennt, erfährt von ihrer besorgten Freundin Flavia Petrelli, dass Brett daran gehindert werden sollte, den Museumsdirektor Semenzato zu treffen. Brett hatte einen triftigen Grund, ihn zu sprechen: Die Ausstellung chinesischer Vasen, die sie für Semenzatos Museum organisierte, ist nicht vollständig wieder in Peking eingetroffen – zwei kostbare Stücke wurden durch Fälschungen ersetzt.

Von dem befreundeten Kunstkenner Gabriele Cassato erfährt Brunetti, dass Semenzato als stiller Teilhaber des Antiquitätenhändlers Franco Murino nebenher auf dem Kunstmarkt absahnt. Viel kann Brunetti aus den beiden nicht heraus bekommen, denn Semenzato und Murino werden kurz nacheinander ermordet.

Brunetti steht vor einem Rätsel – doch als Signorina Elettra auf dem Überwachungsvideo des Museums den zwielichtigen Salvatore La Capra identifiziert, wird der Commissario hellhörig: Salvatore ist der Sohn von La Capra, sen., einem "ehrenwerten" Mann mit besten Beziehungen.

Als Brunetti von seinem Vorgesetzten Patta erfährt, dass La Capra sen. auch leidenschaftlicher Kunstsammler ist, schließen sich die Kreise.

Spielfilm Deutschland 2004

Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Produzent: Katharina M. Trebitsch
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Rolf Hoppe (Gabriele Lele Cassato), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Hanns Zischler (Signor Murino), Leslie Malton (Flavia Petrelli), Gesine Cukrowski (Brett Lynch), Gottfried John (La Capra sen.), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Edgar M. Böhlke (Direktor Semenzato), Oliver Broumis (Salvatore La Capra jun.), Jule Gartzke (Signora Scattalone)
Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.11.2004 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 28. Oktober 2004

Sanft entschlafen

Screenshot: ARD

Donna Leon - Sanft entschlafen

Die Nonne Maria Testa nimmt überraschend Kontakt mit Commissario Brunetti auf: Maria, die der Ermittler als Betreuerin seiner im Heim lebenden Mutter kennt, findet es merkwürdig, dass im Altenpflegeheim St. Leonardo fünf kerngesunde Patienten eines plötzlichen Todes starben. Die Nonne vermutet, dass die Alten wegen ihres Erbes getötet wurden.

Obwohl Brunetti skeptisch ist, stattet er der Oberin einen Routinebesuch ab, kann aber keine Hinweise auf ein Verbrechen finden. Als Maria von einem Bus angefahren wird und schwer verletzt ins Koma fällt, glaubt der Commissario nicht an ein Unglück. Vorsichtshalber quartiert er seine Mutter bei sich zu Hause ein und nimmt die Ermittlungen auf. Signor da Pré, der Bruder einer jener "sanft entschlafenen" Alten, ficht das Testament seiner Schwester an, die ihr Vermögen dem Orden vermachen will: Die Nonne Maria hatte also recht mit ihrer Vermutung.

Dank Signorina Elettras Beziehungen findet Brunetti heraus, dass Pater Pio, der Beichtvater des Altenheims, zur religiösen Geheimorganisation "Opera Pia" gehört und außerdem ein Schweizer Bankkonto führt. Aber der Pater scheint unangreifbar, denn nach einem verärgerten Anruf des Bischofs verbietet Patta dem Commissario weitere Ermittlungen. Einzig der Besuch des Schweizer Kollegen Brauchli hält Patta zunächst bei Laune. Und erst als sich herausstellt, dass Signorina Lerini, eine religiöse Fanatikerin, für Pater Pio die schmutzige Arbeit erledigt, zieht sich für Brunetti das Netz um den scheinheiligen Pater zu ...

Spielfilm Deutschland 2004
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodi: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Suzanne von Borsody (Oberin), Franziska Petri (Signorina Lerini), Lambert Hamel (Urs Brauchli), Christel Peters (Signora Brunetti), Thomas Sarbacher (Pater Pio), Kathrin Kühnel (Maria Testa), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Tilo Prückner (Signor da Prè)
Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.10.2004 Das Erste
(Text: ARD)