Donnerstag, 28. April 2011

Das Mädchen seiner Träume

Screenshot: Das Erste

Donna Leon – Das Mädchen seiner Träume

Der Tod von Amelia Brunetti trifft die ganze Familie schwer. Dem Commissario bleibt jedoch kaum Zeit, um seine Mutter zu trauern, da ihn die Kollegen von der Beerdigung direkt zu einem neuen Tatort rufen. In Venedig wurde die Leiche eines kleinen Mädchens aus dem Wasser gezogen. Brunetti ist bestürzt, denn niemand scheint das Kind zu vermissen.
Ausgerechnet sein Vorgesetzter Patta erweist sich in diesem Fall als hilfreich. Im Begleitheft zu einer Ausstellung über ethnische Minderheiten, die der Vice-Questore kürzlich besuchte, findet sich ein Foto des ertrunkenen Mädchens. Dank dieses Hinweises macht Brunetti die Eltern der Toten ausfindig. Sie leben in einem Roma-Camp vor den Toren Venedigs, von wo aus sie ihre Tochter zum Stehlen in die Stadt schickten. Einige Schmuckstücke, die das Kind bei sich hatte, führen den Commissario zu den bestohlenen Eigentümern – und damit auch zu jener Wohnung, von der aus das Mädchen vermutlich in den Kanal stürzte. Hat jemand die Kleine beim Diebstahl überrascht, so dass sie auf der Flucht verunglückte? Oder wurde sie gestoßen?
Die zur fraglichen Zeit verreisten Wohnungsbesitzer, Signora Fornari und ihr Mann Giorgio, scheiden als Täter aus. Ihr Nachbar Antonio De Vita, der die Wohnung der Fornaris als sturmfreie Bude nutzte, weiß mehr, als er sagt. Brunetti muss den Tatverdächtigen jedoch wieder laufen lassen, denn als Sohn eines einflussreichen Politikers kann dieser sich den besten Anwalt leisten. Daraufhin nimmt Rani Vega, die Tante des toten Mädchens, das Gesetz selbst in die Hand, doch die Wahrheit überrascht alle.

Spielfilm Deutschland 2011
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Regie: Sigi Rothemund
 
Darsteller: Uwe Kockisch (Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Jasmin Tabatabai (Rani Vega), Kostja Ullmann (Antonio De Vita), Martin Feifel (Maresciallo Steiner), Gojko Mitic (Tanovic), Valerie Niehaus (Signora Fornari), Gunther Gillian (Giorgio Fornari), Adnan Maral (Bogdan Rocich), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.04.2011 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Lasset die Kinder zu mir kommen

Screenshot: ARD

Donna Leon - Lasset die Kinder zu mir kommen

Die hochschwangere Albanerin Rozafa Krasnic lebt als Illegale in Italien. Nach der schweren Geburt ihres Kindes behauptet der Krankenhausarzt, ihr Baby sei bei der Entbindung gestorben. 14 Monate später wird Rozafa erschlagen aufgefunden. Die Carabinieri unter Führung von Capitano Marvilli verhaften den Kinderarzt Gustavo Pedrolli, der Rozafas Sohn illegal adoptiert hatte.
Marvilli zweifelt nicht daran, dass Pedrolli Rozafa aus dem Weg räumte, als sie ihr Kind zurückverlangte. Doch Brunetti sind die Wildwestmethoden seines sizilianischen Kollegen mit den Cowboystiefeln ein Dorn im Auge.
Nach kurzem, aber heftigem Disput entschließen sich die beiden unterschiedlichen Polizisten jedoch zur Kooperation und stoßen bei ihren gemeinsamen Ermittlungen auf weitere Verdächtige: Bianca Pedrolli, Tochter des fremdenfeindlichen Politikers Giovanni Marcolini, hat offenbar etwas zu verbergen. Der religiös fanatische Apotheker Franchi spioniert in den Krankenakten seiner Kunden, darunter auch das Ehepaar Pedrolli. Und Rozafas Cousin Sorim hat plötzlich eine Menge Geld.
Da die Spuren nicht zum Ziel führen, geben Brunetti und Signorina Elettra sich als kinderloses Ehepaar aus, um der illegalen Adoptionsagentur – im Volksmund "Klapperstorch" genannt - auf den Zahn zu fühlen. Dabei kommen sie dem zwielichtigen Klinikarzt Dr. Linero auf die Schliche. Doch Brunetti glaubt nicht, dass dieser der Mörder ist.

Spielfilm Deutschland 2010
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD
Titelmelodie: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Gregor Törzs (Capitano Marvilli), Nadeshda Brennicke (Bianca Pedrolli), Uwe Bohm (Gustavo Pedrolli), Michael Gwisdek (Giovanni Marcolini), Nikolaus Paryla (Franchi), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Andreas Pietschmann (Dr. Linero), Laura Maire (Rozafa Krasnic)
Deutsche Erstausstrahlung: Do 07.10.2010 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wie durch ein dunkles Glas

Screenshot: ARD

Donna Leon – Wie durch ein dunkles Glas

Commissario Brunetti und Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Eine erste Spur führt zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste.
Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Oder hat der heimlich in Assunta verliebte Arbeiter Sergio für seine Angebetete gemordet, obwohl diese dem reichen Nachbarssohn und Bürgermeisterkandidaten Fasano den Vorzug zu geben scheint?
Als kurz darauf Tassinis Leiche in einem Wasserbehälter treibt und sich zudem herausstellt, dass nicht nur de Cal illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet hat, muss Brunetti bei der Suche nach dem Täter noch einmal komplett umdenken.

Spielfilm Deutschland 2009
Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion : ARD (teamWorx i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Anaid Iplicjian (Tante Sophia), Katharina Wackernagel (Assunta de Cal), Heikko Deutschmann (Gianluca Fasano), Andreas Schmidt (Giorgio Tassini), Birge Schade (Sonia Tassini), Tom Beck (Sergio), Thorsten Merten (Palazzi), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.10.2009 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 22. Mai 2008

Blutige Steine

Screenshot: ARD

Donna Leon – Blutige Steine

Auf einer belebten Einkaufsstraße in Venedig wird ein afrikanischer Straßenhändler erschossen, ein zweiter kann verletzt entkommen. Erste Vermutungen, die Boutiquenbesitzer hätten ein Exempel statuiert, weil sie durch den Verkauf gefälschter Designerware Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, erweisen sich als Sackgasse. Wenig später wird der zweite Afrikaner getötet. Auch der überraschende Fund von Rohdiamanten in der Wohnung des Ermordeten bringt die Ermittlungen nicht voran. Als Brunetti endlich eine heiße Spur verfolgt, wird ihm der Fall plötzlich vom Innenministerium in Rom entzogen. Doch der Commissario setzt seine Ermittlungen heimlich fort. Dabei stößt er auf ein Verbrechen von höchster politischer Brisanz.
Der spannend und humorvoll inszenierte Krimi „Blutige Steine" aus der erfolgreichen Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen bietet neben dem vertrauten Schauspielensemble um Commissario Brunetti alias Uwe Kockisch Christel Peters, Helmut Zierl, Rosel Zech und Gunnar Möller in Episodenrollen.
Mitten in Venedig, in einer belebten Straße, wird ein afrikanischer Straßenhändler erschossen, ein zweiter kann verletzt fliehen. Commissario Brunetti steht vor einem Rätsel. Warum wird ein armer Teufel umgebracht, der sich mit dem Verkauf von gefälschten Designertaschen und -gürteln durchschlägt? Die Boutiquenbesitzer, die durch diese illegalen Händler Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, erweisen sich als ebenso wenig kooperativ wie die Landsleute des Ermordeten. Niemand kennt den toten Afrikaner, der offenbar illegal eingereist war und nirgends registriert ist.
Nur durch Zufall finden Brunetti und sein Assistent Vianello die Unterkunft des Opfers. Als sie die Tür öffnen, wird auf sie geschossen – der Schütze kann unerkannt entkommen. Die wertvollen Rohdiamanten, welche der Commissario in der Unterkunft findet, haben den Killer seltsamerweise jedoch nicht interessiert.
Kopfzerbrechen bereitet Brunetti nebenbei auch das Geburtstagsgeschenk für seine Frau Paola: Dieses Jahr muss es etwas Originelles sein! Vianello empfiehlt eine eher "persönlichere Note". Brunetti ist ratlos.
Zu allem Überfluss mischt sich Vice-Questore Patta wenig später in den Mordfall ein und verbietet Brunetti weitere Ermittlungen: Da es sich um einen Fall von internationalem Terrorismus handele, habe das Innenministerium übernommen. Doch Brunetti ermittelt trotz der politischen Brisanz heimlich weiter. Auf dem Weg zu einer Krankenschwester, die ihm die Identität des Toten nennen will, wird der Commissario von dem verletzten jungen Afrikaner angegriffen. Dieser will die Herausgabe der Diamanten erzwingen. Aber dazu kommt es nicht, denn der Mann wird erschossen. Wieder kann der Schütze unerkannt entkommen. Als der wütende Patta von Brunettis Alleingang erfährt, zwingt er den Commissario, seine Versetzung zu beantragen – nach Sizilien.

Screenshot: ARD

Spielfilm Deutschland 2008 
Kamera : Dragan Rogulj
Produktion : Trebitsch Prod. International
Produzent : Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller:  Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Christel Peters (Signora Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Ernest Allan Hausmann (Nando), Ueli Jäggi (Aurino), Helmut Zierl (Floccari), Gunnar Möller (Claudio Stein), Rosel Zech (Prof. Franca Mariotti), Nkechi Madubuko (Zaina), Dietmar Mössmer (Alvise) 

Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.05.2008 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Die dunkle Stunde der Serenissima

Screenshot: ARD

Donna Leon - Die dunkle Stunde der Serenissima

Claudia Leonardo, eine Studentin von Brunettis Frau Paola, wendet sich an den Commissario. Die junge Frau interessiert sich für Wiederaufnahmeverfahren. Brunetti will ihr einen Anwalt vermitteln, doch Claudia erscheint tags darauf nicht in der Questura – sie wurde erstochen. Außer ihrer Großmutter hat die Studentin keine Angehörigen. Von der 83-jährigen Signora Jacobs erfährt Brunetti, dass sie die Ehre von Claudias Großvater wiederherstellen will. Dieser hatte als Offizier im faschistischen Italien wertvolle Gemälde erworben - angeblich durch Erpressung. In den Augen der Signora ist er jedoch ein Ehrenmann. Die Bilder jedenfalls sind allesamt verschwunden. Hat der Mord an ihrer Enkelin vielleicht etwas mit diesen Bildern zu tun? Brunettis Vorgesetzter Patta glaubt jedoch an ein Verbrechen aus Liebe.

Schließlich werden auch die Gefühle des Vice-Questore gehörig durch die hübsche neue Kollegin Franca Capari in Wallung gebracht, deren Gesicht sogar das Titelblatt eines Lifestyle-Magazins schmückt. Während Patta ihr zuliebe die Questura nach Feng-Shui-Regeln umgestalten lässt, findet Brunetti heraus, dass Claudia in der erzkonservativen Biblioteca della Patria gejobbt hat. Deren Leiter, Maxwell Ford, wird im Testament von Signora Jacobs großzügig berücksichtigt: Als Gegenleistung hatte Maxwell einen verschollenen Kaufvertrag ausgehändigt, der die Unschuld von Claudias Großvater beweist. Musste Claudia sterben, weil sie herausfand, dass Maxwell das Dokument fälschte? Und was haben die beträchtlichen Geldtransaktionen auf Claudias Konto zu bedeuten? Als Brunetti nun auch Signora Jacobs tot auffindet und dabei das Versteck der wertvollen Gemälde entdeckt, scheint der Fall gelöst. Doch eine zufällige Begegnung bringt ihn letztlich auf eine ganz andere Spur.

Spielfilm Deutschland 2008

Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogul
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Produzent: Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Axel Milberg (Maxwell Ford), Katrin Sass (Eleonora Ford), Bettina Zimmermann (Franca Capari), Inge Keller (Signora Jacobs), Alexander May (Gianpaolo Filipetto), Rike Schmid (Claudia Leonardo), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte Falier)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 15.05.2008 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 2. November 2006

Das Gesetz der Lagune

Screenshot: ARD

Donna Leon – Das Gesetz der Lagune

In einem kleinen, unweit von Venedig gelegenen Fischerdorf auf Pellestrina explodiert ein Boot. Die Leichen zweier Männer werden geborgen und ihre Obduktion bestätigt Brunettis Verdacht: Die beiden Fischer wurden ermordet.
Mit den Ermittlungen vor Ort kommt der Commissario allerdings keinen Fußbreit voran: Die Menschen sind verschlossen "wie verdorbene Muscheln" und lehnen jegliche Kooperation mit der Polizei ab. Signorina Elettra hat eine verwegene Idee: Sie könnte ihre Verwandten auf Pellestrina besuchen und sich bei dieser Gelegenheit ein wenig umhören. Brunetti ist nicht ganz wohl bei diesem Gedanken, er kann seiner elfenhaften Sekretärin aber nichts abschlagen.
Als auf Pellestrina jedoch ein weiterer Mord geschieht, will der Commissario die Signorina Elettra umgehend zurück nach Venedig beordern. Davon will die Signorina aber nichts wissen, denn sie hat sich in den attraktiven, jungen Fischer Carlo Targhetta verliebt. Brunetti wird nervös, und seine Frau Paola glaubt, ihr Mann mache sich nicht nur beruflich Sorgen um seine hübsche Sekretärin.
Doch dann findet Brunetti heraus, dass Elettras Liebhaber eine dunkle Vergangenheit hat: Targhetta wurde als Finanzbeamter entlassen, weil er seinen Onkel Vittorio Spadini schützen wollte, der von einem anonymen Anrufer wegen Steuerhinterziehung angezeigt wurde. Der Anrufer von damals hat die Denunziation nicht überlebt. Commissario Brunetti ist in heller Aufregung, denn er befürchtet, dass Elettra Spadinis nächstes Opfer sein könnte ...  

Spielfilm Deutschland 2006
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und Andre Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Karl Fischer (Sergente Vianello), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Wolfram Berger (Bonsuan), Tim Bergmann (Carlo Targhetta), Hansa Czypionka (Vittorio Spadini), Saskia Vester (Signora Follini)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 02.11.2006 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Endstation Venedig

Screenshot: Das Erste

Donna Leon – Endstation Venedig

Sergeant Foster, Gesundheitsinspektor im amerikanischen Hauptquartier des NATO-Kommandos in Vicenza, wird erstochen aus einem venezianischen Kanal gefischt. In seinen Taschen findet die Polizei ein Päckchen Kokain. Alles deutet auf einen Raubmord hin, doch Commissario Brunetti ist misstrauisch. Fosters Vorgesetzte Dr. Terry Peters weiß offenbar mehr, als sie sagt. Doch bevor sie sich Brunetti anvertrauen kann, wird auch sie ermordet.

Vor ihrem Tod konnte sie allerdings Unterlagen an Brunetti schicken, die auf einen Giftmüllskandal hindeuten. Brunetti will dem Fall nachgehen, muss sich jedoch einmal mehr den Launen seines Vorgesetzten Patta beugen, der sich bei dem einflussreichen Geschäftsmann Signore Viscardis einschmeicheln will. Aus Viscardis Palazzo wurden einige wertvolle Gemälde gestohlen, weshalb Patta natürlich gleich seinen besten Mann für diesen Routinefall abkommandiert. Brunetti ist kurz davor zu explodieren, als er bemerkt, dass mit dem ehrenwerten Viscardis etwas nicht stimmt. Hat Viscardis womöglich den Gemäldediebstahl inszeniert, um Brunetti von wichtigeren Dingen abzulenken?

Ausgerechnet von seinem Schwiegervater Conte Falier, ein Mann aus dem alten venezianischen Adel, der auch mit Viscardis Geschäfte macht, erhält der Commissario brisante Informationen: Viscardis ist der Kopf der Giftmüll-Mafia, deren Verbindungen bis in die Regierung reichen. Es wäre ratsam, wenn Brunetti in diesem Fall nicht weiter ermitteln würde ...

Screenshot: Das Erste

Spielfilm Deutschland 2006
Musik: Stefan Schulzki
Musik: André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Holger Joos
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Esther Schweins (Captain Peters), Heiner Lauterbach (Signore Viscardis), Katharina Schubert (Maggiore Ambrogiani), Christel Peters (Signora Brunetti), Monica Bleibtreu (Signora Ruffolo), Andreas Guenther (Pantano), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte Falier)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.10.2006 Das Erste 
(Text: ARD)