Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wie durch ein dunkles Glas

Screenshot: ARD

Donna Leon – Wie durch ein dunkles Glas

Commissario Brunetti und Vianello bietet sich ein grausiger Anblick: Giovanni de Cal, Besitzer einer Glasfabrik auf Murano, liegt mumifiziert vor einem seiner Öfen. Wie Pathologe Aurino schnell herausfindet, wurde der alte Mann ermordet. Eine erste Spur führt zum Nachtarbeiter Tassini, der seinen Chef hasste.
Doch auch de Cals Tochter Assunta, die sehr unter ihrem despotischen Vater litt, hätte ein Motiv: Kurz vor seinem Tod drohte er ihr mit Enterbung. Oder hat der heimlich in Assunta verliebte Arbeiter Sergio für seine Angebetete gemordet, obwohl diese dem reichen Nachbarssohn und Bürgermeisterkandidaten Fasano den Vorzug zu geben scheint?
Als kurz darauf Tassinis Leiche in einem Wasserbehälter treibt und sich zudem herausstellt, dass nicht nur de Cal illegal giftige Abwässer in die Lagune geleitet hat, muss Brunetti bei der Suche nach dem Täter noch einmal komplett umdenken.

Spielfilm Deutschland 2009
Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion : ARD (teamWorx i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Anaid Iplicjian (Tante Sophia), Katharina Wackernagel (Assunta de Cal), Heikko Deutschmann (Gianluca Fasano), Andreas Schmidt (Giorgio Tassini), Birge Schade (Sonia Tassini), Tom Beck (Sergio), Thorsten Merten (Palazzi), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.10.2009 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 22. Mai 2008

Blutige Steine

Screenshot: ARD

Donna Leon – Blutige Steine

Auf einer belebten Einkaufsstraße in Venedig wird ein afrikanischer Straßenhändler erschossen, ein zweiter kann verletzt entkommen. Erste Vermutungen, die Boutiquenbesitzer hätten ein Exempel statuiert, weil sie durch den Verkauf gefälschter Designerware Umsatzeinbußen hinnehmen mussten, erweisen sich als Sackgasse. Wenig später wird der zweite Afrikaner getötet. Auch der überraschende Fund von Rohdiamanten in der Wohnung des Ermordeten bringt die Ermittlungen nicht voran. Als Brunetti endlich eine heiße Spur verfolgt, wird ihm der Fall plötzlich vom Innenministerium in Rom entzogen. Doch der Commissario setzt seine Ermittlungen heimlich fort. Dabei stößt er auf ein Verbrechen von höchster politischer Brisanz.
Der spannend und humorvoll inszenierte Krimi „Blutige Steine" aus der erfolgreichen Reihe der Donna-Leon-Verfilmungen bietet neben dem vertrauten Schauspielensemble um Commissario Brunetti alias Uwe Kockisch Christel Peters, Helmut Zierl, Rosel Zech und Gunnar Möller in Episodenrollen.
Mitten in Venedig, in einer belebten Straße, wird ein afrikanischer Straßenhändler erschossen, ein zweiter kann verletzt fliehen. Commissario Brunetti steht vor einem Rätsel. Warum wird ein armer Teufel umgebracht, der sich mit dem Verkauf von gefälschten Designertaschen und -gürteln durchschlägt? Die Boutiquenbesitzer, die durch diese illegalen Händler Umsatzeinbußen hinnehmen müssen, erweisen sich als ebenso wenig kooperativ wie die Landsleute des Ermordeten. Niemand kennt den toten Afrikaner, der offenbar illegal eingereist war und nirgends registriert ist.
Nur durch Zufall finden Brunetti und sein Assistent Vianello die Unterkunft des Opfers. Als sie die Tür öffnen, wird auf sie geschossen – der Schütze kann unerkannt entkommen. Die wertvollen Rohdiamanten, welche der Commissario in der Unterkunft findet, haben den Killer seltsamerweise jedoch nicht interessiert.
Kopfzerbrechen bereitet Brunetti nebenbei auch das Geburtstagsgeschenk für seine Frau Paola: Dieses Jahr muss es etwas Originelles sein! Vianello empfiehlt eine eher "persönlichere Note". Brunetti ist ratlos.
Zu allem Überfluss mischt sich Vice-Questore Patta wenig später in den Mordfall ein und verbietet Brunetti weitere Ermittlungen: Da es sich um einen Fall von internationalem Terrorismus handele, habe das Innenministerium übernommen. Doch Brunetti ermittelt trotz der politischen Brisanz heimlich weiter. Auf dem Weg zu einer Krankenschwester, die ihm die Identität des Toten nennen will, wird der Commissario von dem verletzten jungen Afrikaner angegriffen. Dieser will die Herausgabe der Diamanten erzwingen. Aber dazu kommt es nicht, denn der Mann wird erschossen. Wieder kann der Schütze unerkannt entkommen. Als der wütende Patta von Brunettis Alleingang erfährt, zwingt er den Commissario, seine Versetzung zu beantragen – nach Sizilien.

Screenshot: ARD

Spielfilm Deutschland 2008 
Kamera : Dragan Rogulj
Produktion : Trebitsch Prod. International
Produzent : Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller:  Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Christel Peters (Signora Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Ernest Allan Hausmann (Nando), Ueli Jäggi (Aurino), Helmut Zierl (Floccari), Gunnar Möller (Claudio Stein), Rosel Zech (Prof. Franca Mariotti), Nkechi Madubuko (Zaina), Dietmar Mössmer (Alvise) 

Deutsche Erstausstrahlung: Do 22.05.2008 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 15. Mai 2008

Die dunkle Stunde der Serenissima

Screenshot: ARD

Donna Leon - Die dunkle Stunde der Serenissima

Claudia Leonardo, eine Studentin von Brunettis Frau Paola, wendet sich an den Commissario. Die junge Frau interessiert sich für Wiederaufnahmeverfahren. Brunetti will ihr einen Anwalt vermitteln, doch Claudia erscheint tags darauf nicht in der Questura – sie wurde erstochen. Außer ihrer Großmutter hat die Studentin keine Angehörigen. Von der 83-jährigen Signora Jacobs erfährt Brunetti, dass sie die Ehre von Claudias Großvater wiederherstellen will. Dieser hatte als Offizier im faschistischen Italien wertvolle Gemälde erworben - angeblich durch Erpressung. In den Augen der Signora ist er jedoch ein Ehrenmann. Die Bilder jedenfalls sind allesamt verschwunden. Hat der Mord an ihrer Enkelin vielleicht etwas mit diesen Bildern zu tun? Brunettis Vorgesetzter Patta glaubt jedoch an ein Verbrechen aus Liebe.

Schließlich werden auch die Gefühle des Vice-Questore gehörig durch die hübsche neue Kollegin Franca Capari in Wallung gebracht, deren Gesicht sogar das Titelblatt eines Lifestyle-Magazins schmückt. Während Patta ihr zuliebe die Questura nach Feng-Shui-Regeln umgestalten lässt, findet Brunetti heraus, dass Claudia in der erzkonservativen Biblioteca della Patria gejobbt hat. Deren Leiter, Maxwell Ford, wird im Testament von Signora Jacobs großzügig berücksichtigt: Als Gegenleistung hatte Maxwell einen verschollenen Kaufvertrag ausgehändigt, der die Unschuld von Claudias Großvater beweist. Musste Claudia sterben, weil sie herausfand, dass Maxwell das Dokument fälschte? Und was haben die beträchtlichen Geldtransaktionen auf Claudias Konto zu bedeuten? Als Brunetti nun auch Signora Jacobs tot auffindet und dabei das Versteck der wertvollen Gemälde entdeckt, scheint der Fall gelöst. Doch eine zufällige Begegnung bringt ihn letztlich auf eine ganz andere Spur.

Spielfilm Deutschland 2008

Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogul
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Produzent: Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Axel Milberg (Maxwell Ford), Katrin Sass (Eleonora Ford), Bettina Zimmermann (Franca Capari), Inge Keller (Signora Jacobs), Alexander May (Gianpaolo Filipetto), Rike Schmid (Claudia Leonardo), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte Falier)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 15.05.2008 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 2. November 2006

Das Gesetz der Lagune

Screenshot: ARD

Donna Leon – Das Gesetz der Lagune

In einem kleinen, unweit von Venedig gelegenen Fischerdorf auf Pellestrina explodiert ein Boot. Die Leichen zweier Männer werden geborgen und ihre Obduktion bestätigt Brunettis Verdacht: Die beiden Fischer wurden ermordet.
Mit den Ermittlungen vor Ort kommt der Commissario allerdings keinen Fußbreit voran: Die Menschen sind verschlossen "wie verdorbene Muscheln" und lehnen jegliche Kooperation mit der Polizei ab. Signorina Elettra hat eine verwegene Idee: Sie könnte ihre Verwandten auf Pellestrina besuchen und sich bei dieser Gelegenheit ein wenig umhören. Brunetti ist nicht ganz wohl bei diesem Gedanken, er kann seiner elfenhaften Sekretärin aber nichts abschlagen.
Als auf Pellestrina jedoch ein weiterer Mord geschieht, will der Commissario die Signorina Elettra umgehend zurück nach Venedig beordern. Davon will die Signorina aber nichts wissen, denn sie hat sich in den attraktiven, jungen Fischer Carlo Targhetta verliebt. Brunetti wird nervös, und seine Frau Paola glaubt, ihr Mann mache sich nicht nur beruflich Sorgen um seine hübsche Sekretärin.
Doch dann findet Brunetti heraus, dass Elettras Liebhaber eine dunkle Vergangenheit hat: Targhetta wurde als Finanzbeamter entlassen, weil er seinen Onkel Vittorio Spadini schützen wollte, der von einem anonymen Anrufer wegen Steuerhinterziehung angezeigt wurde. Der Anrufer von damals hat die Denunziation nicht überlebt. Commissario Brunetti ist in heller Aufregung, denn er befürchtet, dass Elettra Spadinis nächstes Opfer sein könnte ...  

Spielfilm Deutschland 2006
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und Andre Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Karl Fischer (Sergente Vianello), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Wolfram Berger (Bonsuan), Tim Bergmann (Carlo Targhetta), Hansa Czypionka (Vittorio Spadini), Saskia Vester (Signora Follini)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 02.11.2006 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 19. Oktober 2006

Endstation Venedig

Screenshot: Das Erste

Donna Leon – Endstation Venedig

Sergeant Foster, Gesundheitsinspektor im amerikanischen Hauptquartier des NATO-Kommandos in Vicenza, wird erstochen aus einem venezianischen Kanal gefischt. In seinen Taschen findet die Polizei ein Päckchen Kokain. Alles deutet auf einen Raubmord hin, doch Commissario Brunetti ist misstrauisch. Fosters Vorgesetzte Dr. Terry Peters weiß offenbar mehr, als sie sagt. Doch bevor sie sich Brunetti anvertrauen kann, wird auch sie ermordet.

Vor ihrem Tod konnte sie allerdings Unterlagen an Brunetti schicken, die auf einen Giftmüllskandal hindeuten. Brunetti will dem Fall nachgehen, muss sich jedoch einmal mehr den Launen seines Vorgesetzten Patta beugen, der sich bei dem einflussreichen Geschäftsmann Signore Viscardis einschmeicheln will. Aus Viscardis Palazzo wurden einige wertvolle Gemälde gestohlen, weshalb Patta natürlich gleich seinen besten Mann für diesen Routinefall abkommandiert. Brunetti ist kurz davor zu explodieren, als er bemerkt, dass mit dem ehrenwerten Viscardis etwas nicht stimmt. Hat Viscardis womöglich den Gemäldediebstahl inszeniert, um Brunetti von wichtigeren Dingen abzulenken?

Ausgerechnet von seinem Schwiegervater Conte Falier, ein Mann aus dem alten venezianischen Adel, der auch mit Viscardis Geschäfte macht, erhält der Commissario brisante Informationen: Viscardis ist der Kopf der Giftmüll-Mafia, deren Verbindungen bis in die Regierung reichen. Es wäre ratsam, wenn Brunetti in diesem Fall nicht weiter ermitteln würde ...

Screenshot: Das Erste

Spielfilm Deutschland 2006
Musik: Stefan Schulzki
Musik: André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Holger Joos
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Esther Schweins (Captain Peters), Heiner Lauterbach (Signore Viscardis), Katharina Schubert (Maggiore Ambrogiani), Christel Peters (Signora Brunetti), Monica Bleibtreu (Signora Ruffolo), Andreas Guenther (Pantano), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte Falier)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 19.10.2006 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 10. November 2005

Verschwiegene Kanäle

Screenshot: ARD


Donna Leon - Verschwiegene Kanäle

Die angesehenen Familien Venedigs schicken ihre Söhne auf die Militärakademie San Martino. Der überraschende Selbstmord eines Kadetten dieser Eliteschule soll nach dem Willen von Vice-Questore Patta, der selbst militärische Ambitionen hat, rasch zu den Akten gelegt werden. Doch Commissario Brunetti glaubt nicht an Selbstmord.

Zu merkwürdig verhalten sich die streng gedrillten Mitschüler, die aus Angst vor dem zwielichtigen Comandante Toscano alle etwas zu verschweigen scheinen. Auch der Vater des toten Jungen, der kritische Ex-Politiker Fernando Moro, ist trotz seines Kummers zu keiner Kooperation mit der Polizei bereit. Licht in den Fall kommt erst durch Brunettis Sohn Raffi, der die Ermittlungen seines Vater eigentlich nur als Praktikant begleitet. Doch Raffi spricht die Sprache der gleichaltrigen Kadetten und findet heraus, dass sie vor ihrem sadistischen Mitschüler Enzo Filippi zittern. Dank Signorina Elettras speziellen Verbindungen weiß Brunetti bald, dass Enzos Vater Marcello Filippi an Rüstungsaufträgen verdiente, die ihm Toscano – damals noch Staatssekretär – zuschusterte.

Als Parlamentarier sollte Fernando Moro den Skandal seinerzeit aufdecken. Aber nachdem seine Frau Isabella nur mit knapper Not einen Mordanschlag überlebt hatte, stellte Moro verängstigt die Ermittlungen gegen Filippi ein. Filippis Sohn setzt die Fehde seines Vaters fort.

Spielfilm Deutschland 2005 
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (Objectiv Film GmbH i.A. ARD Degeto für Das Erste)
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Udo Schenk (Colonello Toscano), Robert Gwisdek (Kadett Belcredi), Antonio Wannek (Kadett Enzo Filippi), Walter Kreye (Fernando Moro), Adrian Topol (Kadett Caprese), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Tatjana Blacher (Isabella Moro), Alexander Held (Marcello Filippi)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.11.2005 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 13. Oktober 2005

Beweise, dass es böse ist

Screenshot: ARD

Donna Leon – Beweise, dass es böse ist

Commissario Brunetti kommt frisch aus dem Urlaub zurück, als Sergente Vianello ihm besorgt mitteilt, Vice-Questore Patta habe allein einen Mordfall "aufgeklärt": Die Witwe Battestini sei von ihrer rumänischen Putzfrau Florinda erschlagen worden. Beim Versuch der Festnahme, versuchte die mutmaßliche Täterin – die nichts aus der Wohnung gestohlen hat – zu flüchten und verunglückte dabei tödlich.

Für Patta ist der Fall abgeschlossen, doch Brunetti ist keine fünf Minuten im Büro, als eine Nachbarin der toten Witwe erscheint und der verdächtigen Putzfrau ein glaubhaftes Alibi verschafft. Mit Rücksicht auf Pattas Eitelkeit rollt Brunetti den Fall heimlich auf und findet heraus, dass die Battestini ein wahrer Drachen war, der mit allen Nachbarn im Clinch lag.

Außerdem hat sie bei mehreren Banken beträchtliche Konten, auf die aber immer nur kleine Summen eingezahlt wurden. Erbberechtigt ist ihre Nichte Graziella Simionato, die jedoch leer ausgeht: Roberta Marieschi, die gewiefte Anwältin der Witwe, hat das Geld unauffällig zur Seite geschafft.

Ein veritables Mordmotiv erkennt Brunetti jedoch nirgends. Auch Gabriel, der Sohn der rumänischen Putzfrau, der die Wahrheit über den Tod seiner Mutter herausfinden will, bringt Brunetti nicht weiter. Als Brunetti sich noch einmal genauer in der Wohnung der toten Witwe umsieht, findet er in einem Geheimversteck ein Dokument, mit dem Signora Battestini den Chef der Schulbehörde, Mauro Trotti, seit Jahren erpresste: Der ehrenwerte Dottore hat nämlich seinen Doktortitel gefälscht.

Spielfilm Deutschland 2005
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera :Dragan Rogulj, 
Produktion :ARD (teamWorx Television & Film GmbH i.A. ARD Degeto für Das Erste)
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Dietmar Mössmer (Alvise), Iris de Marchi (Signora Battestini), Helmut Berger (Mauro Trotti), Christoph Bach (Gabriel Niculescu), Valerie Niehaus (Signora Gismondi), Simone Thomalla (Roberta Marieschi), Roberta Morassi (Florinda Ghioghiu), Julia Richter (Graziella Simionato), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.10.2005 Das Erst
(Text: ARD)