Donnerstag, 29. März 2018

Endlich mein

Bild: ARD Degeto/Nicolas Maack

Donna Leon – Endlich mein

Commissario Brunetti erwartet mit Spannung das langersehnte Comeback der Operndiva Flavia Petrelli. Nach einer mysteriösen Pause kehrt die berühmte Sopranistin mit Puccinis "Tosca" auf die Bühne zurück. Wenige Tage vor der Premiere nutzen Gewerkschaftler die Aufmerksamkeit, um gegen die Kommerzialisierung des Kulturbetriebs zu protestieren: Mit einem Streik wollen sie das Opernhaus lahmlegen. Als ein Boot für Fahrdienste in Flammen aufgeht und kurz darauf Petrellis Kostümassistentin Francesca ums Leben kommt, gerät der Wortführer des Aufstandes, Andrea Santello, unter Verdacht.

Die Tote ist seine Schwester, die als Streikbrecherin weiter für die Petrelli gearbeitet hat. Dass Andrea untertaucht, sieht Vice-Questore Patta als willkommenes Eingeständnis seiner Schuld an. Während Brunettis Chef hofft, dass nun die Premiere ungestört über die Bühne gehen kann, folgt der Commissario einer weiteren Spur: Jemand beobachtet heimlich Flavia Petrelli und versucht, ihr Comeback für eine große, selbstverliebte Inszenierung zu nutzen. Brunetti und Sergente Vianello müssen dieser Person zuvorkommen, die schon einmal aus falsch verstandener Leidenschaft eine Bluttat zu verantworten hatte. Die Operndiva ist in höchster Gefahr.

Deutschland 2018
Musik: Stefan Schulzki - André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Stefan Holtz - Florian Iwersen
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Guido Brunetti - Uwe Kockisch, Paola Brunetti - Julia Jäger, Vice-Questore Patta - Michael Degen, Signorina Elettra - Annett Renneberg, Sergente Vianello - Karl Fischer, Alvise - Dietmar Mössmer, Flavia Petrelli - Leslie Malton, Freddy - Jürgen Tarrach, Andrea Santello - Edin Hasanovic, Francesca Santello - Cornelia Gröschel, Anne-Sophie Lemieux - Lucie Aron, Luigi Barone - Hannes Hellmann, Chiara Brunetti - Laura-Charlotte Syniawa, Raffi Brunetti - Patrick Diemling, Dr. Aurino - Ueli Jäggi, Riccardo Bragadin - Vladimir Korneev, Madame Lemieux - Paola Troffolato, Valetto - Alessandro Bressanello, Gondoliere - Francesco Wolf

Sendetermin 29.03.2018 - ARD - 20:15
Text. ARD

 

Donnerstag, 13. April 2017

Tod zwischen den Zeilen

Screenshot: ARD

Donna Leon - Tod zwischen den Zeilen

Mit dem Fund einer Leiche beginnt für Commissario Brunetti (Uwe Kokisch) ein rätselhafter Fall: Enrico Franchini, ein ehemaliger Priester, der sein Leben dem Sammeln von kostbaren Schriften widmete, wurde in seiner Wohnung brutal ermordet. Kopien aus alten Büchern, die sich auf seinem Computer finden, führen zu rätselhaften Vorgängen in der Biblioteca Merula, die für ihre uralten Bestände berühmt ist. Von der Leiterin Dottoressa Fabbiani (Jenny Schily) erfahren die Ermittler, dass seit einiger Zeit einzelne Seiten aus kostbaren Folianten herausgetrennt und gestohlen wurden. Für Diebe können diese Raritäten durchaus ein gutes Geschäft sein, auch der Ermordete hatte Kontakte zum Schwarzmarkt. Verdächtig verhält sich Piero Sartor (Thorsten Merten), ein Mitarbeiter der Merula, ebenso wie der amerikanische Historiker Joseph Nickerson (August Zirner). Brunetti gerät bald an die traditionsreiche Familie Morosini-Albini, die einst sogar Dogen stellte und immer noch Einfluss hat. Deren Sprössling Gianni (Harald Schrott) kandidiert derzeit für das Amt des Bürgermeisters von Venedig. Das macht die Ermittlungen in den besseren Kreisen der Lagunenstadt besonders heikel. Zudem wird die Beharrlichkeit des Commissario erschüttet, als sein Sohn Raffi (Patrick Diemling), der insgeheim in den Fall involviert ist, in Gefahr gerät. (Text: ARD)

Screenshot: ARD

Deutschland 2017
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Buch: Stefan Holtz, Florian Iwersen
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Guido Brunetti - Uwe Kockisch, Paola Brunetti - Julia Jäger, Vice-Questore Patta - Michael Degen, Sergente Vianello - Karl Fischer, Signorina Elettra - Annett Renneberg, Raffi Brunetti - Patrick Diemling, Alvise - Dietmar Mössmer, Piero Sartor - Thorsten Merten, Gianni Morosini-Albani - Harald Schrott, Roberto Dura - Vincent Krüger, Dottoressa Fabbiani - Jenny Schily, Joseph Nickerson - August Zirner, Contessa Morosini - Michaela Rosen, Chiara Brunetti - Laura-Charlotte Syniawa, Rebecca - Janina Uhse, Enrico Franchini - Manfred Möck
Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.04.2017 Das Erste

Donnerstag, 31. März 2016

Das goldene Ei

Screenshot: ARD


Donna Leon - Das goldene Ei

"Zwischen Opfer und Täter gibt es immer eine Verbindung", behauptet Giuseppe Patta nach der Lektüre eines amerikanischen Handbuchs für Profiler, für das er die Ehre hat, ein Vorwort zu schreiben. "Auch wenn Täter und Opfer sich gar nicht kennen!", räsoniert der Vice-Questore eitel weiter. Doch der aktuelle Fall von Commissario Brunetti scheint schon zu Beginn der Ermittlungen gelöst: Ana Cavanella gesteht, dass sie ihrem geistig zurückgebliebenen Sohn Davide geholfen hat, sich das Leben zu nehmen. Damit soll der Fall zu den Akten gelegt werden.

Paola Brunetti jedoch kannte Davide flüchtig aus der Reinigung, in der er für seine Tante Maria Pia arbeitete und glaubt, dass der junge Mann gar nicht so behindert war, wie er nach außen hin wirkte. Auch Brunetti wird misstrauisch, denn je mehr Fragen er stellt, desto mehr verwickeln sich Davides Tante, seine Mutter und auch deren Arzt in Widersprüche.

Als der Staatsanwalt die schon anberaumte Einäscherung des jungen Selbstmörders untersagt, entschließt sich Paola zu einer Falschaussage, um ihrem Mann die weitere Ermittlung zu ermöglichen. Brunetti stößt dabei auf die mächtige und reiche Familie von Ludovico Lembo, die in ihrem Palazzo hinter dicken Mauern residiert. Ist das die gesuchte Verbindung zwischen dem Opfer und dem wahrem Täter? Und dann geschieht ein zweiter, vorgeblicher Selbstmord.

Spielfilm 2016
Regie: Sigi Rothemund
Drehbuch: Stefan Holtz, Florian Iwersen
Musik: Stefan Schulzki
Kamera: Dragan Rogulj / Schnitt: Claudia Klook / Produzent: Benjamin Benedict, Marc Lepetit

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Brunetti), Karl Fischer (Sergente Vianello), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Nicolo Polesello (Davide Cavanella), Juliane Köhler (Ana Cavanello), Imogen Kogge (Maria Pia), Karen Böhne (Ginevra Lembo), Hans Peter Hallwachs (Ludovico Lembo), Amanda Da Gloria (Renata), Michael Schenk (Dr. Luca Proni), Bernd Stegemann (Beniamino Cresti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 31.03.2016 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 23. April 2015

Tierische Profite

Screenshot: ARD

Donna Leon – Tierische Profite

Die Ermordung eines Veterinärmediziners gibt Brunetti Rätsel auf. Der Tote war ein renommierter Universitätsprofessor, arbeitete aber seltsamerweise in einer großen Fleischfabrik. Offiziell gilt der Schlachthof als Vorzeigebetrieb, doch ein militanter Tierschutz-Aktivist bezichtigt die Verantwortlichen der grausamen Tierquälerei. Bevor der engagierte junge Mann entsprechende Beweise vorlegen kann, brechen Unbekannte bei ihm ein, entwenden das belastende Material und verletzen ihn schwer. Als der Commissario sich den Schlachthof näher ansehen will, erlebt er eine böse Überraschung.
Der packende Krimi aus der erfolgreichen Donna-Leon-Reihe greift ein hochbrisantes Thema auf. Bei den Ermittlungen verliert Uwe Kockisch als Commissario Brunetti jeglichen Appetit auf Fleisch.
Der Tote im Kanal starb durch drei Messerstiche in den Rücken. Seine Identität ist rasch geklärt. Andrea Nava hielt Vorlesungen an der tierärztlichen Fakultät von Verona. Warum aber arbeitete der renommierte Professor für Veterinärmedizin ausgerechnet in einer der größten Fleischfabriken Italiens?
Lino Papetti, der Geschäftsführer des Schlachthofs, hatte offenbar keine Ahnung vom akademischen Grad seines Mitarbeiters. In seinem Betrieb war Nava für die Fleischbeschauung zuständig, er sortierte kranke Tiere aus und schickte sie an die Mastbetriebe zurück.
Eine unerwartete Wendung nimmt der Fall, als Brunetti herausfindet, dass seine Tochter Chiara das Mordopfer kannte. Ihr Freund, der Tierschutzaktivist Francesco Botta, ist mit Navas Unterstützung in den Schlachthof eingebrochen. Das Handy, auf dem er die Misshandlung von Tieren dokumentierte, wird gestohlen und Botta krankenhausreif geprügelt.
Der Commissario will den Betrieb genauer unter die Lupe nehmen, doch sein Vorgesetzter Patta pfeift ihn zurück. Der Schlachthof gehört seinem alten Freund, dem zwielichtigen Industriellen Maurizio De Rivera. Brunetti kocht vor Wut.

Spielfilm Deutschland 2015
Regie: Sigi Rothemund
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj / Schnitt: Claudia Klook / Produzent: Benjamin Benedict

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Rafael Stachowiak (Pucetti), Walter Kreye (Maurizio de Rivera), Alice Dwyer (Giulia Borelli), Max Hopp (Lino Papetti), Robert Gallinowski (Leonardo Bianchi), Rainer Sellien (Colucci), Florian Bartholomäi (Francesco Botta), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 23.04.2015 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 1. Mai 2014

Reiches Erbe

Screenshot: ARD

Donna Leon - Reiches Erbe

Offiziell starb Signora Altavilla (Roswitha Dierck) an Herzversagen. Ein Bestatter des Leichenschauhauses bemerkt jedoch an ihrem Hals Würgemale, die der Arzt bei der Ausstellung des Totenscheins glatt übersah. Der erste Hinweis führt in ein Seniorenheim, für das die 66-Jährige sich unentgeltlich engagierte. Wurde sie von einem inzwischen entlassenen Altenpfleger ermordet, den die alte Dame wegen betrügerischer Machenschaften angeschwärzt hatte? Nicht nur diese Frage bereitet Brunetti (Uwe Kockisch) Kopfzerbrechen. Er muss mit Vice-Questore Pattas (Michael Degen) Sohn Salvatore (David Rott) kooperieren – für den Commissario eine Strafe Gottes. Der frischgebackene Staatsanwalt wittert eine Mordserie im Pflegeheim und will aufgrund hanebüchener Verdachtsmomente fünf Leichen exhumieren lassen. Der damit verbundene Skandal würde für das Heim jedoch die Schließung bedeuten. Während Brunetti das Schlimmste zu verhindern versucht, führen ihn seine Ermittlungen in eine ganz andere Richtung: Wie sich herausstellt, gewährte Signora Altavilla in ihrer Wohnung misshandelten Frauen Zuflucht, darunter auch Gabriela Pavon (Caroline Ebner), die von ihrem gewalttätigen Mann Nico (Bernd Michael Lade) grün und blau geschlagen wurde. Hat der unbeherrschte Handwerker die couragierte Helferin umgebracht, weil sie seine Frau bei sich aufnahm? Als im Bankschließfach der Ermordeten der Hauptgewinn einer Lotterie auftaucht, erscheint der Fall in einem ganz anderen Licht. Auch in der Lagunenstadt herrscht Pflegenotstand. Mit der häufiger werdenden Altersdemenz und Gewalt in der Familie greift diese Donna-Leon-Verfilmung gleich mehrere brisante Themen auf. In der 20. Folge der beliebten Krimi-Reihe muss Uwe Kockisch als leidgeprüfter Commissario nicht nur seinem eitlen Vorgesetzten Patta, sondern auch noch dessen unfähigem Sohn auf die Finger schauen. Dabei kommen auch in diesem stimmungsvollen Venedig-Krimi die humorvollen Akzente nicht zu kurz – etwa wenn Brunettis erwachsene Kinder geteilte Ansichten über Sinn und Zweck von sozialem Engagement haben. Neben dem bewährten Team um Karl Fischer als Sergente Vianello und Annett Renneberg als anmutige Signorina Elettra sind u.a. Caroline Ebner, Bernd Michael Lade und David Rott als Pattas Sohn Salvatore zu sehen. Einen wundervollen Auftritt hat Tilo Prückner als trauriger alter Mann, der Pech im Spiel und Pech in der Liebe hat. 

Spielfilm 2014
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Produzent: Benjamin Benedict
Regie: Sigi Rothemund
Kamera: Dragan Rogulj
Produzent: Benjamin Benedict 

Darsteller: Uwe Kockisch (Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), David Rott (Salvatore Patta), Lisa Wagner (Anna Rosa), Tilo Prückner (Benito Morandi), Renate Delfs (Signora Morandi), Heiko Pinkowski (Claudio Altavilla), Bernd Michael Lade (Nico Pavon), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Caroline Ebner (Gabriela Pavon)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 01.05.2014 Das Erste
(Text: ARD)

Samstag, 11. Mai 2013

Auf Treu und Glauben

Screenshot: ARD

Donna Leon – Auf Treu und Glauben

Um der brütenden Hitze in Venedig zu entfliehen, fährt Commissario Brunetti mit seiner Familie zum Sommerurlaub in die Berge. Kaum dort angekommen, wird er wegen eines Falles jedoch wieder zurückbeordert. Araldo Fontana, Gerichtsdiener am Tribunale, wurde vor seiner Wohnung in einem Palazzo erschlagen.
Laut Obduktion hatte er kurz zuvor Geschlechtsverkehr mit einem Mann, weshalb der Commissario einen ersten Verdächtigen im Homosexuellen-Milieu aufspürt: Rechtsanwalt Renato Penzo war unglücklich in das Opfer verliebt und kann kein Alibi vorweisen. Zu seiner Entlastung spielt er Brunetti brisante Dokumente zu, die Fontana versteckt hatte. Aus ihnen geht hervor, dass die ehrenwerte Richterin Coltellini sich von dem zwielichtigen Geschäftsmann Marco Puntera schmieren ließ.
Damit schließt sich ein Kreis: Der Ermordete wohnte mit seiner Mutter in einem von Punteras Luxusappartements – für das er eine auffällig niedrige Miete zahlte. Starb Fontana, weil er zu viel über die Verstrickung von Geld und Gerichtsbarkeit wusste? Und welches Geheimnis verbirgt der aufstrebende Bankier Maurizio Fulgoni, der mit seiner schönen Frau Sofia und den beiden Kindern ebenfalls in dem Palazzo wohnt und offenbar von Puntera erpresst wird?
Ein Fall so verwinkelt wie Venedig, doch Brunetti verlässt sich auf seinen Spürsinn und macht eine überraschende Entdeckung.

Spielfilm Deutschland 2013
Regie: Sigi Rothemund
Drehbuch: Holger Joos
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj / Schnitt: Claudia Klook / Produzent: Benjamin Benedict, Nico Hofmann
Regie: Sigi Rothemun

Darsteller:  Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Lorenzo Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra Zorzi), Stipe Erceg (Maurizio Fulgoni), Jeanette Hain (Sofia Fulgoni), Stephan Grossmann (Renato Penzo), Nicole Heesters (Signora Fontana), Hans-Uwe Bauer (Marco Puntera), Harry Blank (Araldo Fontana), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Katja Weitzenböck (Richterin Coltellini)

Deutsche Erstausstrahlung: Sa 11.05.2013 Das Erste 
(Text: ARD)

Samstag, 14. April 2012

Schöner Schein

Screenshot: ARD

Donna Leon – Schöner Schein

Gesellschaftliche Abendessen bei seinem adligen Schwiegervater sind für den bodenständigen Brunetti normalerweise ein Graus. Doch diesmal lernt er Franca Cataldo kennen, eine faszinierende junge Frau, deren Gesicht, nach offenbar einer Schönheits-OP zu viel, maskenhaft starr erscheint. Sie beeindruckt Brunetti jedoch mit ihrer außerordentlichen Belesenheit und möchte, zum Leidwesen seiner Frau Paola, gere weiter über Dante und Ovid diskutieren.
Leider muss der Commissario diese verlockende Einladung aus dienstlichen Gründen ausschlagen, denn er ermittelt in dem Mord an dem Spediteur Ranzato, der in dubiose Geschäfte mit Francas Ehemann Maurizio verstrickt war.
Es geht um die illegale – und äußerst lukrative – Entsorgung von Müll. Schockiert stellt Brunetti fest, dass auch sein Schwiegervater, der Conte Falier, in Geschäftsbeziehungen zu Cataldo steht und alle Spuren zur Mafia führen, genauer gesagt zu dem angeblichen Obsthändler Antonio Barbaro. Dessen Geliebte wiederum ist Franca Cataldo!
Brunetti vermutet, dass Barbaro sie erpresst, und schlägt ihr vor, gegen den Mafioso auszusagen. Der Commissario ahnt nicht, dass er selbst die Schlüsselrolle in diesem verwickelten Fall spielt, in dem es um mehr als nur um die illegale Entsorgung von Giftmüll geht.

Spielfilm Deutschland 2012
Musik: Stefan Schulzki, André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj,
Produzent: Benjamin Benedict,
Produzent: Nico Hofmann, Ton: Udo Hilbert
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Peter Fitz (Conte Falier), Esther Schweins (Franca Cataldo), Michael Mendl (Maurizio Cataldo), Marc Hosemann (Antonio Barbaro), Merab Ninidze (Filippo Guarino), Patrick Diemling (Raffi Brunetti), Laura Syniawa (Chiara Brunetti), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Ulrich Voß (Faluso), Holger Gotha (Stefano Ranzato), Peter Harting (Franco Barbaro), Alexander Lutz (Carabiniere)

Deutsche Erstausstrahlung: Sa 14.04.2012 Das Erste
(Text: ARD)