Donnerstag, 13. Oktober 2005

Beweise, dass es böse ist

Screenshot: ARD

Donna Leon – Beweise, dass es böse ist

Commissario Brunetti kommt frisch aus dem Urlaub zurück, als Sergente Vianello ihm besorgt mitteilt, Vice-Questore Patta habe allein einen Mordfall "aufgeklärt": Die Witwe Battestini sei von ihrer rumänischen Putzfrau Florinda erschlagen worden. Beim Versuch der Festnahme, versuchte die mutmaßliche Täterin – die nichts aus der Wohnung gestohlen hat – zu flüchten und verunglückte dabei tödlich.

Für Patta ist der Fall abgeschlossen, doch Brunetti ist keine fünf Minuten im Büro, als eine Nachbarin der toten Witwe erscheint und der verdächtigen Putzfrau ein glaubhaftes Alibi verschafft. Mit Rücksicht auf Pattas Eitelkeit rollt Brunetti den Fall heimlich auf und findet heraus, dass die Battestini ein wahrer Drachen war, der mit allen Nachbarn im Clinch lag.

Außerdem hat sie bei mehreren Banken beträchtliche Konten, auf die aber immer nur kleine Summen eingezahlt wurden. Erbberechtigt ist ihre Nichte Graziella Simionato, die jedoch leer ausgeht: Roberta Marieschi, die gewiefte Anwältin der Witwe, hat das Geld unauffällig zur Seite geschafft.

Ein veritables Mordmotiv erkennt Brunetti jedoch nirgends. Auch Gabriel, der Sohn der rumänischen Putzfrau, der die Wahrheit über den Tod seiner Mutter herausfinden will, bringt Brunetti nicht weiter. Als Brunetti sich noch einmal genauer in der Wohnung der toten Witwe umsieht, findet er in einem Geheimversteck ein Dokument, mit dem Signora Battestini den Chef der Schulbehörde, Mauro Trotti, seit Jahren erpresste: Der ehrenwerte Dottore hat nämlich seinen Doktortitel gefälscht.

Spielfilm Deutschland 2005
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera :Dragan Rogulj, 
Produktion :ARD (teamWorx Television & Film GmbH i.A. ARD Degeto für Das Erste)
Regie: Sigi Rothemund

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Dietmar Mössmer (Alvise), Iris de Marchi (Signora Battestini), Helmut Berger (Mauro Trotti), Christoph Bach (Gabriel Niculescu), Valerie Niehaus (Signora Gismondi), Simone Thomalla (Roberta Marieschi), Roberta Morassi (Florinda Ghioghiu), Julia Richter (Graziella Simionato), Ueli Jäggi (Dr. Aurino)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 13.10.2005 Das Erst
(Text: ARD)

Donnerstag, 11. November 2004

Acqua Alta

Screenshot: ARD

Donna Leon - Acqua Alta

In Venedig steigt das Hochwasser, es ist kalt, und in Brunettis Büro streikt die Heizung, als der Commissario erfährt, dass die amerikanische Altertumsforscherin Brett Lynch zusammengeschlagen wurde.

Die Polizei geht von einem versuchtem Raubüberfall aus. Doch Brunetti, der die Archäologin seit langem kennt, erfährt von ihrer besorgten Freundin Flavia Petrelli, dass Brett daran gehindert werden sollte, den Museumsdirektor Semenzato zu treffen. Brett hatte einen triftigen Grund, ihn zu sprechen: Die Ausstellung chinesischer Vasen, die sie für Semenzatos Museum organisierte, ist nicht vollständig wieder in Peking eingetroffen – zwei kostbare Stücke wurden durch Fälschungen ersetzt.

Von dem befreundeten Kunstkenner Gabriele Cassato erfährt Brunetti, dass Semenzato als stiller Teilhaber des Antiquitätenhändlers Franco Murino nebenher auf dem Kunstmarkt absahnt. Viel kann Brunetti aus den beiden nicht heraus bekommen, denn Semenzato und Murino werden kurz nacheinander ermordet.

Brunetti steht vor einem Rätsel – doch als Signorina Elettra auf dem Überwachungsvideo des Museums den zwielichtigen Salvatore La Capra identifiziert, wird der Commissario hellhörig: Salvatore ist der Sohn von La Capra, sen., einem "ehrenwerten" Mann mit besten Beziehungen.

Als Brunetti von seinem Vorgesetzten Patta erfährt, dass La Capra sen. auch leidenschaftlicher Kunstsammler ist, schließen sich die Kreise.

Spielfilm Deutschland 2004

Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodie: André Rieu
Produzent: Katharina M. Trebitsch
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Rolf Hoppe (Gabriele Lele Cassato), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Hanns Zischler (Signor Murino), Leslie Malton (Flavia Petrelli), Gesine Cukrowski (Brett Lynch), Gottfried John (La Capra sen.), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Edgar M. Böhlke (Direktor Semenzato), Oliver Broumis (Salvatore La Capra jun.), Jule Gartzke (Signora Scattalone)
Deutsche Erstausstrahlung: Do 11.11.2004 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 28. Oktober 2004

Sanft entschlafen

Screenshot: ARD

Donna Leon - Sanft entschlafen

Die Nonne Maria Testa nimmt überraschend Kontakt mit Commissario Brunetti auf: Maria, die der Ermittler als Betreuerin seiner im Heim lebenden Mutter kennt, findet es merkwürdig, dass im Altenpflegeheim St. Leonardo fünf kerngesunde Patienten eines plötzlichen Todes starben. Die Nonne vermutet, dass die Alten wegen ihres Erbes getötet wurden.

Obwohl Brunetti skeptisch ist, stattet er der Oberin einen Routinebesuch ab, kann aber keine Hinweise auf ein Verbrechen finden. Als Maria von einem Bus angefahren wird und schwer verletzt ins Koma fällt, glaubt der Commissario nicht an ein Unglück. Vorsichtshalber quartiert er seine Mutter bei sich zu Hause ein und nimmt die Ermittlungen auf. Signor da Pré, der Bruder einer jener "sanft entschlafenen" Alten, ficht das Testament seiner Schwester an, die ihr Vermögen dem Orden vermachen will: Die Nonne Maria hatte also recht mit ihrer Vermutung.

Dank Signorina Elettras Beziehungen findet Brunetti heraus, dass Pater Pio, der Beichtvater des Altenheims, zur religiösen Geheimorganisation "Opera Pia" gehört und außerdem ein Schweizer Bankkonto führt. Aber der Pater scheint unangreifbar, denn nach einem verärgerten Anruf des Bischofs verbietet Patta dem Commissario weitere Ermittlungen. Einzig der Besuch des Schweizer Kollegen Brauchli hält Patta zunächst bei Laune. Und erst als sich herausstellt, dass Signorina Lerini, eine religiöse Fanatikerin, für Pater Pio die schmutzige Arbeit erledigt, zieht sich für Brunetti das Netz um den scheinheiligen Pater zu ...

Spielfilm Deutschland 2004
Musik: Stefan Schulzki und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (Objectiv Film / TPI i. A. der ARD Degeto für Das Erste)
Titelmelodi: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Suzanne von Borsody (Oberin), Franziska Petri (Signorina Lerini), Lambert Hamel (Urs Brauchli), Christel Peters (Signora Brunetti), Thomas Sarbacher (Pater Pio), Kathrin Kühnel (Maria Testa), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Tilo Prückner (Signor da Prè)
Deutsche Erstausstrahlung: Do 28.10.2004 Das Erste
(Text: ARD)

Freitag, 31. Oktober 2003

Feine Freunde

Screenshot: ARD
Donna Leon - Feine Freunde
Wird Commissario Brunetti obdachlos? Fast sieht es danach aus, denn Signor Rossi, ein beflissener Beamter vom städtischen Katasteramt, eröffnet dem Commissario, für seine Eigentumswohnung läge keine Baugenehmigung vor. Nach den strengen Vorschriften der Lagunenstadt bedeutet dies eine hohe Geldstrafe oder gar den Abriss.
Dem Venezianer Brunetti, eigentlich ein unbestechlicher Anhänger des Rechtsstaates, dämmert sofort, dass diese Art Problem sich nur mit Hilfe "feiner Freunde" lösen lässt. Als Rossi jedoch kurze Zeit später tödlich verunglückt, erwacht Brunettis kriminalistischer Spürsinn. Seine Ermittlungen kommen aber nicht recht voran - der Commissario muss seinem Vorgesetzten Patta in einer heiklen Sache aus der Patsche helfen. Um Pattas Sohn Roberto, der mit einer Tüte voll Drogen verhaftet wurde, aus der Presse herauszuhalten, muss der Polizist alte Kontakte zu dem Mafioso Luca reaktivieren.
Im Fall Rossi bestätigt sich indessen einmal mehr Brunettis Riecher. Sein Tod war kein Unfall – Rossi ist seinem Vorgesetzten dal Carlo auf die Schliche gekommen. Wie bei Brunettis eigener Wohnung auch manipuliert der Ingenieur anscheinend Bauunterlagen – und treibt die Besitzer dann durch angedrohte Geldstrafen in die Arme von Zinswucherern, mit denen er insgeheim kooperiert. Da als Sicherheit nur Immobilien akzeptiert werden, gelangen die Geldverleiher in den Besitz zahlreicher Wohnungen in bester Lage. Ein typisch "italienisches" Geschäft, von dem nicht zuletzt dal Carlo ordentlich profitiert. Bis seine Geliebte Signora Baresi ihn aus Eifersucht zur Rechenschaft zieht.

Spielfilm Deutschland 2003
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion:ARD (TPI Trebitsch Produktion International i.A. von ARD/DEGETO für Das Erste)
Produzentin: Katharina M. Trebitsch
Titelmelodie :André Rieu 

Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Monica Bleibtreu (Signora Volpato), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, die Tochter), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Daniel Friedrich (Signor Dal Carlo), Thomas Thieme (Luca Budoni), Nils Nelleßen (Roberto Patta), Andrea Eckert (Signora Baresi), Heinrich Schmieder (Signor Rossi)

Deutsche Erstausstrahlung: Fr 31.10.2003 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 23. Oktober 2003

Venezianisches Finale

 Bild: ARD Degeto/VISUM / M.Kerstgens

 

Donna Leon - Venezianisches Finale

Im Opernhaus von Venedig herrscht große Aufregung. Der berühmte Dirigent Helmut Wellauer liegt tot in seiner Garderobe. Ein mehr als auffälliger Geruch nach Bittermandel deutet auf Zyankali. Commissario Brunetti verhört die üblichen Verdächtigen und ist einigermaßen überrascht: Fast alle Kollegen hatten ein Mordmotiv, denn der Maestro war ein höchst unangenehmer Zeitgenosse.
Als biederer Moralapostel erpresste er die Verdi-Sängerin Flavia Petrelli: Wellauer wollte ihre lesbische Beziehung zu der Archäologin Brett Lynch publik machen. Brunettis Frau Paola und auch sein Vorgesetzter Patta sehen dagegen in Wellauers attraktiver Gattin Elisabeth die Hauptverdächtige - sie ist 40 Jahre jünger als ihr wohlhabender Mann. Dass der Altersunterschied in diesem Fall tatsächlich eine Rolle spielt, findet Brunetti erst auf Umwegen heraus: Die alte Sängerin Clemenza Santini, eine gebrochene Frau, deren Karriere Wellauer einst ruinierte, berichtet dem Commissario von der pädophilen Neigung des hehren Musikgenies.
Brunettis Ermittlungen ergeben nun, dass der betagte Maestro sogar seine zwölfjährige Stieftochter Alex missbrauchte. Doch seine Frau Elisabeth beschloss sich zu rächen: Zielsicher nahm sie ihm das wichtigste in seinem Leben - die Musik. Als Ärztin verabreichte sie ihm ein eigentlich harmloses Antibiotikum, das bei wenigen älteren Menschen - so auch bei Wellauer zu Taubheit führen kann. Als der Dirigent dahinter kam, verübte er Selbstmord, um den Verdacht auf seine Frau zu lenken. Brunetti steht vor einem moralischen Problem.

Spielfilm Deutschland 2003
Musik: Robert Schulte Hemming, Jens Langbein und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (TPI Trebitsch Produktion International i.A. von ARD/DEGETO für Das Erste)
Produzentin: Katharina M. Trebitsch
Titelmelodie :André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Uwe Kockisch (Commissario Guido Brunetti), Julia Jäger (Paola Brunetti, Guidos Frau), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Rudolf Wessely (Helmut Wellauer), Susanna Simon (Elisabeth Wellauer), Leslie Malton (Flavia Petrelli), Gesine Cukrowski (Brett Lynch), Laura-Charlotte Syniawa (Chiara Brunetti, Guidos Tochter), Gisela Trowe (Clemenza Santini), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, Guidos Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Dietmar Mössmer (Alvise), Peter Fitz (Conte O. Falier), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Gustav Peter Wöhler (Demetriano Padovani)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 23.10.2003 Das Erste 
(Text: ARD)

Donnerstag, 17. Oktober 2002

Nobilta

Screenshot: ARD

Donna Leon - Nobilta

Die Entführung von Roberto Lorenzoni ist den Venezianern noch gut im Gedächtnis. Schließlich war er der Erbe eines Adelsgeschlechts, das die Geschichte der Stadt geprägt hat, und sein Vater, der Conte Lorenzoni (Peter Weck), verfügt noch immer über Macht, Geld und Einfluss. Als nach zwei Jahren die halb verweste Leiche des jungen Mannes gefunden wird, beginnt Commissario Brunetti (Joachim Krol) einen Fall aufzurollen, der noch immer Anlass zu Fragen gibt: Warum hat der Conte das geforderte Lösegeld nicht gezahlt? Woher hatten die Entführer ihre präzisen Informationen über Robertos alltägliche Gewohnheiten? Und was hat es mit der seltsamen Krankheit auf sich, die Roberto angeblich quälte? Bei ihren Recherchen beißen Brunetti und sein jovialer Partner Vianello (Karl Fischer) allerdings schnell auf Granit. Robertos Familie scheint wenig Interesse daran zu haben, die Wahrheit zu ermitteln. Der Conte hat sich längst mit dem Verschwinden seines Sohns arrangiert und in Robertos begabterem, umtriebigerem Cousin Maurizio (Johann von Bülow) einen Manager für sein weitläufiges Bau- und Transportunternehmen gefunden. Maurizio, der zur Gewalttätigkeit neigt, profitiert vom Verschwinden des Erben. Und Robertos Beziehung zu der schönen Francesca (Maren Eggert) war ohnehin erkaltet. Ein Tipp seines adligen Schwiegervaters (Peter Fitz), der an einer Midlife Crisis laboriert und Brunetti neuerdings mit Beziehungsratschlägen versorgt, bringt den Commissario schließlich auf die entscheidende Spur. Roberto, so scheint es, ist das Opfer seiner eigenen dekadenten Sippe geworden – manipuliert und zu gefährlichen illegalen Botengängen missbraucht von seinem Vater … 

Spielfilm 2002
Musik: Florian Appl und André Rieu
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (TPI Trebitsch Produktion Interantional i.A. von ARD/DEGETO für Das Erste)
Produzent: Katharina M. Trebitsch
Titelmelodie :André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Darsteller: Joachim Król (Commissario Guido Brunetti), Barbara Auer (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura Charlott Syniawa (Chiara Brunetti, die Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, der Sohn), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Karl Fischer (Sergente Vianello), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Peter Fitz (Conte O. Falier), Peter Weck (Conte L. Lorenzoni), Nicole Heesters (Contessa Lorenzoni), Johann von Bülow (Maurizio Lorenzoni), Maren Eggert (Francesca Salviati), Peter Jordan (Dr. de Cal)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 17.10.2002 Das Erste
(Text: ARD)

Donnerstag, 10. Oktober 2002

In Sachen Signora Brunetti

Screenshot: ARD

Donna Leon - In Sachen Signora Brunetti

Commissario Brunetti (Joachim Krol) hat ein Problem: Signora Brunetti (Barbara Auer) hat in der Innenstadt von Venedig die Scheibe eines Reisebüros eingeworfen, das Sexreisen verkauft. Nach ihrer Festnahme lässt Guido Brunetti zwar das Protokoll verschwinden, aber das macht die Sache nicht ungeschehen. Paola findet, dass ihr Mann mehr Engagement zeigen sollte und den Verbrechern, die an der Ausbeutung junger Frauen und Kinder in Fernost verdienen, unbedingt das Handwerk legen müsste. Im Hause Brunetti bricht eine handfeste Krise aus. Während Brunetti noch zu vermitteln sucht, kompromittiert Paola in einem Nobelrestaurant den reichen Signor Mitri (Matthias Brandt), der nicht nur in der Tourismusbranche tätig ist, sondern auch einen großen Pharmabetrieb leitet.

Als Mitri in derselben Nacht ermordet wird, erinnert man sich an Paolas Steinwurf. Zwar nimmt Brunetti nicht an, dass sie mit dem Tod des Unternehmers etwas zu tun hat. Aber er wird vorübergehend suspendiert und von seinem Chef (Michael Degen) unter Druck gesetzt. Als Brunetti, zunächst auf eigene Faust, den Fall untersucht, kommt er einem Pharmaskandal auf die Spur. Offenbar hat Mitri seinen Schwager Sandro Bonaventura (Jophi Ries) gegen dessen Willen in einen internationalen Handel mit abgelaufenen Medikamenten verwickelt. Und weil die Geschäfte nicht so liefen, wie sie sollten, hatte Bonaventura einen Mafiakiller auf den Kompagnon angesetzt. Aber was hat die schöne, merkwürdig kühle Signora Mitri (Maria Furtwängler) mit dieser Angelegenheit zu tun? Wusste sie von den Plänen ihres Bruders? Oder verfolgt sie eine eigene Strategie? 

Spielfilm 2002
Kamera: Dragan Rogulj
Produktion: ARD (TPI Trebitsch Produktion International i.A. von ARD/DEGETO für Das Erste)
Produzentin: Katharina M. Trebitsch
Titelmelodie: André Rieu
Regie: Sigi Rothemund
Musik: Florian Appl
Darsteller: Joachim Król (Commissario Guido Brunetti), Barbara Auer (Paola Brunetti, Guidos Frau), Laura Charlott Syniawa (Chiara Brunetti, die Tochter), Patrick Diemling (Raffi Brunetti, der Sohn), Karl Fischer (Sergente Vianello), Annett Renneberg (Signorina Elettra), Michael Degen (Vice-Questore Patta), Jophi Ries (Sandro Bonaventura), Maria Furtwängler (Signora Mitri), Peter Fitz (Conte O. Falier), Dietmar Mössmer (Alvise), Ueli Jäggi (Dr. Aurino), Matthias Brandt (Davide Mitri), Bernhard Leute (Signor Ferraro), Martin Umbach (Giuliano Zambino), Harald Schrott (Signor Dorandi)

Deutsche Erstausstrahlung: Do 10.10.2002 Das Erste
(Text: ARD)